Förde Express Online

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Aktuelle Ausgabe vom 22. Juni

Unsere Themen

In unserer aktuellen Ausgabe haben wir folgende Sonderthemen:  

 

  • Förde-Babys (Seite 6)
  • Erdbeeren (Seite 7)
  • Frauenpower (Seite 8 und 9)
 

Eckernförde

Ferienspaß von Boxen bis Theater

Druckfrisch erschienen ist jetzt das neue Programmheft der Aktion Ferienspaß.   4000 Exemplare liegen im Rathaus, in der Stadtbücherei, in der Tourist-Info sowie an vielen Schulen aus, informieren über insgesamt 288 Einzelangebote,  mit denen sich  Kinder und Jugendliche während der Sommerferien die Zeit vertreiben können.

Und: Nicht nur für die Sommerferien gibt es Freizeitangebote, sondern auch für die Herbstferien. Das Ferienauftaktfest, auf  „Neudeutsch“  „Summer Warm Up Party“ am 22. Juli spricht vor allem die Jüngeren an: Von 14 bis 20 Uhr gibt es  eine bunte Präsentation von Ferienspaß-Angeboten inklusive Livemusik der Eckernförder Band „Memorized“, Tanzeinlagen, Feuershow der Circus-Kids und eine (natürlich alkoholfreie) Cocktailbar. Dass das Programm als PDF-Datei von der Internetseite herunterzuladen ist und auch über den QR-Code eingescannt werden kann, versteht sich von selbst.
An der Aktion Ferienspaß beteiligen sich wieder viele Vereine und Verbände, so auch der   Eckernförder Boxclub, der mit „Fitnessboxen für Mädchen und Jungen“  dabei ist.  „Die Kinder werden in der Aktion Ferienspaß von den erfolgreichen Clubmitgliedern, die diverse Meistertitel erringen konnten,  einzelbetreut“, verrät Vereinsvorsitzender Hartmut Jessen. 
Ebenfalls beim Ferienspaßdabei ist in diesem Jahr Astrid Rix. Die Vorsitzende der Theatergemeinschaft kündigt  den Liedermacher Grünschnabel mit seinem neuen Programm an. Auch  wird es ein Theaterstück für Klein und Groß vom Hamburger Theater „Little Opera“ geben. Als Theaterpädagogin bietet Astrid Rix des Weiteren einen Workshop für Kinder an, bei dem die Teilnehmer kleine Szenen selbst entwickeln und einstudieren.
Auch die Circus-Kids sind mit einem Workshop-Angebot dabei:  Einradfahren, Jonglieren, Clownerie und Akrobatik können hier gelernt werden. 
Doch das sind nur einige Beispiele. Von Film und Theater über separate Jungen- und Mädchenangebote bis zu Musik, Sport und Umwelt stehen diverse Ferienspaß-Angebote zur Auswahl. (fe)

Eckernförde

„Welcome Race“ am Wochenende

Ein Gruß aus Kiel: das „Welcome Race“. (Foto: Archiv/uha)

Das nächste große Segelereignis steht in Eckernförde an: Am kommenden Wochenende, 18. und 19. Juni, sendet die Kieler Woche mit dem „Welcome Race“ einen sportlichen Gruß ins Ostseebad.

Die erste Mittelstrecken-Wettfahrt startet am Sonnabend um 9.25 Uhr in Kiel-Düsternbrook, nachmittags kommen die Schiffe in Eckernförde an. Die Siegerehrung findet um 19 Uhr vor dem Rundsilo statt.
Mit der zweiten Mittelstrecken-Wettfahrt geht es am Sonntag zur Strander Bucht. Start in Eckernförde ist um 10.55 Uhr. Für die Besucher der Veranstaltung gibt es hier eine kleine Gastro-Meile rund um das Rundsilo und das Fischhuus. Die Stände sind am Sonnabend von 9 bis 24 Uhr und am Sonntag von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Auf der Bühne spielen unter anderem Eckernförder Nachwuchsbands. fe

Eckernförde

„Ich seh’ rot“: Erdbeerzeit!

Sonnenwarm und leuchtend rot: Nicht nur auf den Borbyer Erdbeerfeldern kann man die Früchtchen derzeit genießen. Foto bsi

Eigentlich ist Rot eine Warnfarbe, doch bei Erdbeeren ist die Wirkung eine andere: Wenn die Früchtchen zwischen den grünen Pflanzen leuchten, kann man kaum widerstehen.

Die Selbstpflück-Saison auf den Obsthöfen der Region hat begonnen – auch auf dem Gärtnerhof Borby am Ende der Riesebyer Straße in Eckernförde.
Hier locken auf einem halben Hektar Land die extra frühe „Honyoye“, gefolgt von der besonders  aromatischen „Korona“ und der späten „Florence“ – „alles Sorten, die besonders zum Selbstpflücken und schnell Verarbeiten geeignet sind“, erklärt Nina Hundemer vom Gärtnerhof, der täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist und auch anderes Bio-Obst und -Gemüse verkauft. Mindestens vier, vielleicht sogar sechs Wochen dauert die Erdbeersaison – übrigens sonnenwarm von der Hand in den Mund ein besonderer Genuss. (bsi)

Eckernförde

Landschaft und Kultur Windebyer Noor

Das Windebyer Noor als archäologisch-geschichtlicher Erkundungsraum: Dr. Norbert Biermann, Joachim Sebastian und Jutta Fenske (v. l.) haben einen kleinen Tourenführer und die dazugehörige Broschüre entwickelt, die ab sofort kostenfrei in den Tourist-Infos von Geschäftsführer Stefan Borgmann zu haben ist. Foto: Kühl

 

Ob Zeugen der Eiszeit, Großsteingräber der Jungsteinzeit oder Fundorte der eisenzeitlichen Moorleichen in der Region – das und vieles mehr wird Interessierten jetzt mit einer neuen Broschüre näher gebracht.

„Landschaft und Kultur Windebyer Noor – 9 Rad- und Wandertouren“ heißt das Druckwerk, das in den Tourist-Infos  in der Kieler Straße und am Exer zu haben ist.
Erstellt wurde die Broschüre von der Arbeitsgemeinschaft Vor- und Frühgeschichte der Heimatgemeinschaft Eckernförde, in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt auf Schloss Gottorf und der Christian-Albrechts-Universität. Auch der Fundus heimischer Hobbyforscher wie dem einstigen Jungmannschullehrer Hans Jockisch wurde einbezogen.
Mit diesem kleinen Touren-Führer möchten die Herausgeber Einheimische wie Urlauber durch die Landschaft rund ums Windebyer Noor leiten und dabei auf die vielen geologischen Besonderheiten und archäologischen Denkmale aufmerksam machen.  Die Touren zwischen 8 und 34 Kilometern Länge hat die Arbeitsgemeinschaft ausgesucht – sechs  Fahrrad- und drei Wandertouren, die alle auf jeweils einer Doppelseite  beschrieben sind, wobei besondere Wegmarken gekennzeichnet sind. (fe)

Gettorf

Gelbe Lebensfreude

Silke Langmaack ist die neue Rapsblütenkönigin. Foto: mks

 

Die einen zieht es zur Rapsblüte in die Natur, die anderen genießen das bunte Treiben und  die fröhliche Feier rund um den Namen gebenden Raps in den Straßen und auf den Plätzen der Gemeinde.

Das Rapsblütenfest genießt in Gettorf besonderen Stellenwert. Einer der Höhepunkte ist in jedem Jahr die Wahl der Rapsblütenkönigin.  Während des Festes am vergangenen Wochenende wurde  Silke Langmaack aus Gettorf mit einer überwältigenden Mehrheit zur elften Rapsblütenkönigin gewählt. 
Die 39-jährige ist Leiterin der inneren Revision der Eckernförder Bank. Und ist sie musikalisch, spielt  seit 30 Jahren im Spielmannszug Gettorf mit. Insgesamt konnte sie 574 von 871 Stimmen auf sich vereinen. Als Preis erhielt sie einen Reisegutschein im Wert von 800 Euro. „Das Geld werde ich für eine Karibik- Kreuzfahrt   nutzen“, sagte die strahlende Siegerin. Im kommenden Jahr wird sie Gettorf auf  verschiedenen Festen in Schleswig-Holstein repräsentieren.  (fe)

 

Eckernförde

Aalregatta und die Eisheiligen

Der erste Segler passiert die Hafenspitze und das Markttreiben auf der Hafenmeile. Foto: pba

 

Die diesjährige Aalregatta am Pfingstwochenende hielt neben den traditionellen Segelwettbewerben ein buntes Programm für alle Besucher parat. 

 
Mit Live-Musik der Bands „Regatta de Blanc“ und „Tears for Beers“ auf der Bühne an der Hafenspitze, vielen Buden mit allerlei Leckereien auf der Hafenmeile, dem 50 Meter hohen Riesenrad und einem sprühenden Feuerwerk am Samstagabend wurde ein Potpourri an guter Unterhaltung geboten. Das tröstete die anwesenden See- und „Sehleute“ einigermaßen über die kühlen Temperaturen der Eisheiligen hinweg. Derzeit ist im Gespräch, die Aalregatta wieder in das Programm der Kieler Woche zu integrieren. (fe)

Gettorf/Groß Wittensee/Rieseby

Mühlentag an Pfingsten

Mühle in Groß Wittensee (Foto: Archiv)

 

Am Pfingstmontag, 16. Mai, veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalverbänden den 23. Deutschen Mühlentag. Seit 1994 laden an diesem Tag zahlreiche historische Mühlen ein, um den interessierten Besuchern die Bedeutung, Geschichte und Funktionen der „ältesten Kraftmaschine der Menschheit“ zu präsentieren. Auch im Altkreis Eckernförde sind einige Mühlen dabei.

 

Mühle Rosa in Gettorf: Kurzfristige Absage - aus Sicherheitsgründen kann der zweistöckige Galerieholländer von 1869 nicht für Besucher geöffnet werden, da die Holzgalerie Schäden aufweist. Auch das benachbarte Heimatmuseum bleibt an diesem Tag geschlossen.

Windmühle Auguste in Groß Wittensee: Nach umfangreicher Restaurierung kann hier sogar wieder Mehl gemahlen werden. Die Veranstaltung rund um den Kellerholländer von 1874 beginnt um 10.45 Uhr mit der Begrüßung und anschließendem Gottesdienst. Es folgen ein deftiges Mittagsessen und die Siegerehrung des Luftballonwettbewerbes 2015.

Von 13 bis 17 Uhr gibt es Mühlenführungen mit dem Mühlenbesitzer und Müller Hans Lemke sowie Mahlsteinschärfen mit dem Müllergesellen Fritz Reimer aus Bredenbek. In einer Bilderausstellung von Norbert Skwara werden historische Bauernhöfe in Groß Wittensee gezeigt. Der Luftballonweitflugwettbewerb ist für Kinder und Erwachsene gedacht. Neben kalten Getränken, Kaffee, Kuchen und Waffeln gibt es Mühlenbrot sowie Roggen-, Weizen- und Dinkelbackschrot zu kaufen. Für Musik sorgt das Soundorchester Owschlag. (Info:  www.windmuehle-auguste.de).

Windmühle Anna in Rieseby-Norby: Der Galerieholländer (1911) und die Alte Sägerei werden seit 1997 als Heimatmuseum genutzt. Nach dem Eröffnungsgottesdienst um 10 Uhr sind Museumsführungen inklusive Außengelände mit Findlingsgarten, Göpel-Schuppen, Agrargeräteremise und Bienenhaus geplant. Außerdem wird altes Handwerk – Schuhmacherei, Stellmacherei, Schmiede, Drechseln – gezeigt, und die Besucher können sich über Schafe sowie das Spinnen und Filzen von Wolle informieren.  Der Lehmbackofen ist in Betrieb, Imbiss und Getränke gibt es ab 11.45 Uhr, Kaffee und Kuchen ab 14 Uhr.

Knapp außerhalb der Kreisgrenzen gibt es zwei weitere Mühlen, die zu einem Besuch einladen.

Windmühle Nicola in Schleswig (Auf der Freiheit 1): Auch dieser Galerieholländer ist funktionsfähig. Hier werden Besichtigungen angeboten, es gibt Kaffee, Kuchen sowie Vollkornmehl und Mühlenbrot zu kaufen.

Windmühle Amanda in Kappeln (Schleswiger Str. 1): Der vierstöckige Galerieholländer von 1888 ist  mit 24 Metern Kappenhöhe die höchste Windmühle Schleswig- Holsteins. Von 10 bis 17 Uhr ist eine Besichtigung möglich, gibt es Führungen, und als Reahmenprogramm Mühlenrätsel, Mühlenbasteln, ein Gewinnspiel und eine Schnitzeljagd. (bsi/fe)

Eckernförde

„Salzkartoffeln“ vom Dach

Freuen sich schon auf die Kartoffelernte: Claus Müller und Marco Knaup vom OIC sowie Landschaftsarchitekt Rüdiger Ziegler (v.l.).

 

Wenn Probleme zum Himmel stinken, sind oft kreative Lösungen gefragt. Das gilt zum Beispiel für das Seegras, das wie an fast allen Küsten auch am Eckernförder Strand mitunter in Massen vorkommt – und in den Sommermonaten für geruchsbedingten Unmut bei den Badegästen sorgt.

Dabei war dieses so genannte Treibsel einst ein kostbares Wirtschaftsgut (siehe Kasten). An diese Zeiten knüpft ein neues Projekt auf dem Dachgarten des „Ostsee Info-Centers“ an: Kartoffel-Pflanzkisten mit Seegras statt Erde und Kompost.
„Das wird eine spitzenmäßige Eckernförder Salzkartoffel geben“, sind sich OIC-Leiter Claus Müller, Mitarbeiter Marco Knaup und Landschaftsarchitekt Rüdiger Ziegler in Hinblick auf das ostseesalzige Substrat einig. Ziegler hat den  Dachgarten konzipiert und angelegt, und aus seinen Beständen stammen auch die roten (festkochenden) und gelben (mehligen) Knollen, die in zwei Gitterkompostbehälter von jeweils einem Quadratmeter Grundfläche gelegt wurden. 
Die 18 Erdäpfel liegen in einer Schicht aus Seegras und wurden leicht damit bedeckt. Sobald die Triebe hoch genug sind, wird nachgelegt. So wird immer wieder Seegras eingeschichtet, bis das Ende der Kartoffelblüte anzeigt, dass geerntet werden kann. Bei diesem Kartoffelturm-Prinzip sollen die Pflanzen viele Seitentriebe mit neuen Knollen bekommen.
Ob Treibsel wirklich als Erdersatz taugt, wird sich zeigen. Ein gutes Feuchthaltevermögen hat das Material jedenfalls schon mal. Die drei experimentierfreudigen Hobbygärtner des OIC  hoffen auf eine  Ernte von 50 bis 100 Kartoffeln ab Ende Juli. Anschließend wird getestet, ob und wie sich Seegras auf den Geschmack auswirkt. (bsi)

Eckernförde

Film und Natur in einem Bild

Siegerentwurf aus Russland: Das Motiv von Dimitry Timofeichev wirft in diesem Jahr für "Green Screen". Foto: Timofeichev

 

Ein Urwald, der einer Filmrolle entspringt: Das ist das Motiv, das in diesem Jahr für das Internationale Naturfilmfestival „Green Screen“ wirbt. Programmhefte und Plakate für die Eckernförder Veranstaltung, die vom 14. bis 18. September stattfindet, werden mit diesem Bild versehen.


Es ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, bei dem insgesamt 574 Entwürfe aus 71 Ländern eingegangen sind. Nach einer Vorauswahl durch Festivalleiter Gerald Grote und Antje Spitzbarth, die sich federführend um den Wettbewerb gekümmert hat, suchte eine Jury die besten 13 Beiträge aus – darunter auch einer aus Eckernförde (Vera Braesecke-Kaul und Hilmar Kaul). Das Rennen machte schließlich der Entwurf von Dmitry Timofeichev aus Moskau, der mit 1200 Euro prämiert wird. (fe)
Um auch die anderen Motive zu würdigen, gibt es am 14. und 15. Mai eine Ausstellung im Künstlerhaus (Ottestr. 1).fe

Eckernförde

Stadtlauf gegen den Wind

Start zur 10-Kilometer-Strecke - links der spätere Sieger Leif Schröder-Groeneveld mit der Nummer 600.

 

Wettkampf unter erschwerten Bedingungen: Zwar schien beim 28. Stadtlauf des EMTV am Sonntag in Eckernförde die Sonne, doch den knapp 550 Teilnehmern machte der stramme Westwind zu schaffen. Auf der Strecke zwischen Kieler Straße und Strandpromenade mussten sich die  Athleten teilweise mit kräftigem Gegenwind auseinandersetzen.


An der Spitze des 10-Kilometer-Laufs wurde trotzdem ein flottes Tempo vorgelegt. Hier siegten zwei Vertreter des Teams der Wittenseer Quelle: Katharina Nüser gewann mit 37:46 Minuten die Frauen-Gesamtwertung, noch schneller war Teamkollege Leif Schröder-Groeneveld, der mit 33:15 Minuten seinen Vorjahressieg bei den Männern wiederholen konnte.
Auf der 5-Kilometer-Strecke gewannen Mara-Sophie Münster (19:15 Minuten) von TriAs Flensburg und Tarje Mohrdiek (16:52 Minuten) vom SC Itzehoe. Beim 2-km-Schnupperlauf waren die Unter-Zehnjährigen  aktiv. Hier gewannen mit Finja Schreber (9:32 Min.) und Simon Rohwer (8:15 Min.) zwei Talente der SG Athletico Büdelsdorf. Niklas Damm und Charlotte Helbig aus der Mannschaft der Richard-Vosgerau-Schule waren mit ihren jeweils dritten Plätzen die schnellsten Eckernförder Kinder. (fe)

Eckernförde

Neue Heimat für den Flohmarkt

Silke Jürgensen und Rosi Moltzen, hier beim Kassieren der Standgebühr, können weitermachen mit den "Flohmärkten für gute Zwecke".

 

Sie sind wieder da, die „Flohmärkte für gute Zwecke“. Nachdem der letzte Standort auf dem Edeka-Parkplatz in der Sauerstraße nicht mehr zur Verfügung stand, haben die Organisatorinnen Rosi Moltzen und Silke Jürgensen nun kurzfristig von der Stadt Eckernförde den Rathausmarkt zur Verfügung gestellt bekommen.

Jetzt können sie wieder von April bis Oktober einmal im Monat Käufer und Verkäufer gebrauchter Keller- und Dachbodenschätze zusammenbringen.  Am Sonntag war Saisonstart mit 40 Ständen. „Das ist normal für den ersten Flohmarkt im April“, sagte Silke Jürgensen. Auf dem Rathausmarkt ist Platz für rund 100 Stände, allerdings – anders als bisher – ohne Auto. Durch die zentrale Lage in der Innenstadt gibt es hier bedeutend mehr Laufkundschaft als bisher. Wie gehabt werden die moderaten Standgebühren von 3 Euro pro Meter für gute Zwecke gespendet.(fe)

Flohmarkttermine: 8. Mai, 5. Juni, 3. Juli, 14. August, 4. September und 2. Oktober jeweils von 6 bis 15 Uhr; Infos: Tel. 0173/5689948

 

 

Eckernförde/ Groß Wittensee

Jahrestagung mit Besichtigungen

Im Anschluss an die Versammlung können die Teilnehmer unter anderem die Mühle Auguste besichtigen. Foto: rit/Archiv

 

Die Heimatgemeinschaft Eckernförde lädt Mitglieder und Gäste am  Sonnabend, 16. April, zur Jahrestagung mit Mitgliederversammlung  in das Hotel Schützenhof in Groß Wittensee, Rendsburger Straße 2, ein. Zwecks Planung wird um   Anmeldung bis zum 7. April gebeten.


Die Versammlung wird um 14 Uhr  von  Dr. Telse Stoy, Vorsitzende der Heimatgemeinschaft, eröffnet.  Auf der Tagesordnung stehen neben den Jahresberichten auch  Ehrungen und Vorstandswahlen. Anschließend  stellt Groß Wittensees Bürgermeister, Jochen Arp, seine Gemeinde vor.
Nach der Versammlung ist ab 16.15 Uhr ein Rahmenprogramm mit Besichtigungen und Exkursionen vorgesehen. Jeder Teilnehmer kann sich für eine  von sechs möglichen Aktivitäten entscheiden: Busfahrt durch Groß Wittensee mit Bürgermeister Jochen Arp, Ortsrundgang  mit Rolf Thode,  Besichtigung der Mühle Auguste mit Hans Lemke,  Besichtigung des Geländes der Wittenseer Quelle und Bildervortrag mit Torsten Sedat,   Besichtigung des Reiterhofes Kirchhorst mit Ben Naeve  sowie Besichtigung des Ateliers Lambertz-Reese mit Elisabeth Hartmann.
Das Ende der Jahrestagung ist für 18 Uhr geplant. 
Ab Eckernförde wird ein Zubringerbus nach Groß Wittensee eingesetzt. Abfahrzeiten: 13 Uhr Prinzenstraße/Cäcilienstraße, 13.05 Uhr Finanzamt, 13.10 Uhr Bahnhof, 13.15 Uhr Windebyer Weg/Bornbrook, 13.15 Uhr Windebyer Weg/Karl-Samwer-Ring,13.20 Uhr Domstag (Penny),  13.25 Uhr Domstag/Sehestedter Straße,  13.30 Uhr Wilhelmsthal. Wer den Bus nutzen möchte, sollte dies bei der Anmeldung angeben. (fe)

Anmeldung  bis zum 7. April bei Dr. Telse Stoy, Dorfstraße 21, 24358 Ascheffel,   E-Mail: stoy.ascheffel(at)t-online.de
 

Eckernförde

Plastik gehört nicht ins Meer

Mitglieder der Gartengruppe von Kompass 98, hier mit Werkstattleiterin Marita Kahn, haben die Boxen aufgebaut. Foto:sks

 

Das Ostseebad beteiligt sich an dem Pilotprojekt „Plastik raus aus dem Meer“. Gemeinsam mit dem Ministerium für Energiewende, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein  entwickelte die Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR) die Idee der Strandmüllboxen.

Die Behälter sollen helfen, den Plastikmüll aus dem Meer zu entsorgen. Neben Eckernförde beteiligen sich auch die Gemeinden Schwedeneck und Waabs an dem Pilotprojekt. 
Die Idee ist einfach: Ein Abfallcontainer mit einem Fassungsvermögen von 1,1 Kubikmetern verbirgt sich in einer aus Lärchenholz gezimmerten Box. Wer Plastikmüll am Wassersaum oder im Sand findet, kann diesen in den Container werfen.  Insgesamt werden fünf dieser Boxen an der Promenade aufgestellt: am Ostsee Info-Center (OIC), am Ruderclub,  am Hotel Seelust und zwei am Südstrand.
„Diese Boxen sind nur für Müll gedacht, der aus dem Meer kommt“, erklärt Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförder Touristik und Marketing GmbH (ETMG) den schmalen Einwurfschlitz. Holz,   Seetang oder Hausmüll gehören nicht in die Strandmüllbox. 
Plastik stelle eine echte Bedrohung für die Meere dar, so Reinhard Klan von der AWR. Vögel, Robben, aber auch Schweinswale schlucken den Müll oder verfangen sich in ihm. 
Entworfen wurde die Strandmüllbox von David Köhler von Kompass 98. Mitglieder der Gartengruppe  bauen die Boxen und stellen sie auf. „Ein nachhaltiges Projekt“, so Marita Kahn, Werkstattleiterin von Kompass 98 in Eckernförde.(fe)

Eckernförde

Langohren, Eier, Blütenmeer

Leserschnappschuss: Wir warten schon auf Ostern! Foto: Michael Hamann

 

Man kommt an ihnen in dieser Zeit einfach nicht vorbei, an Kaninchen wie auf unserem Leserschnappschuss oben, an Schokohasen und Langohren in allen Variationen. Auch im Förde Express ist Ostern in der heutigen Ausgabe der thematische Schwerpunkt.

Dazu gehören die Ostertermine und -veranstaltungen (unter anderem Seite 2 und 3), etwa Osterfeuer, Saisonstarts von Freizeitanbietern,  Ostereiersuchen und sogar Süßigkeiten, die vom Himmel regnen. Auch unsere weiteren „Schnappschüsse  der Woche“ (Seite 3) sind ganz auf die Feiertage und den Frühling ausgerichtet.
Ein besonderes Highlight ist unser großes Oster-Suchspiel (Seite 2), das wir zum zweiten Mal veranstalten. Dabei gibt es fast 30 attraktive Preise zu gewinnen – von Freikarten für den Hansa-Park bis zum Tagesstrandkorb für die Saison 2016.
Und wer in diesen Tagen durch den Eckernförder Stadtteil Borby spaziert, überlegt sich vielleicht, an Ostern nur noch lila Eier zu verstecken: Im Blütenmeer der Krokusse, die sich im Bürgerpark und in den Parkanlagen am Vogelsang bei Sonne voll entfalten, wären sie kaum zu entdecken. Allerdings müssen Osterhasen und ihre Helfer in diesem Jahr daran denken, etwas früher aufzustehen: In der Nacht von Sonnabend auf Ostersonntag werden nämlich die Uhren um eine Stunde vor- auf Sommerzeit umgestellt – und das bedeutet: eine Stunde weniger Osterschlaf.(bsi)

Eckernförde

Kindertheater mit „Gans der Bär“

„Gans der Bär“ wird am Dienstag im „Haus“ aufgeführt. Foto: fe

 

Zum nächsten „Kindertheater des Monats“ lädt das „Haus“ am Dienstag, 22. März, ein. Um 15 Uhr hebt sich der Vorhang für das Stück „Gans der Bär“, aufgeführt vom „Theater am Strom“. Das Stück ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet und dauert etwa 45 Minuten.


Der Fuchs klaut ein Gänseei, rennt in den Bären und nimmt Reißaus. Liegen bleibt: das Ei. Die Schale zerbricht, heraus schlüpft eine winzig kleine Gans. Der erste Blick des Kükens fällt auf den Bären, und es piepst: „Mama!“ Der Bär ist verwirrt: Er ist ein Bär und das winzig kleine Etwas ist – nun, jedenfalls KEIN Bär. Sie sind völlig verschieden. „Ja, Mama!“ sagt das Küken liebevoll in schöner Beharrlichkeit.
Die „Theater am Strom“-Band „Jacky Cartwright und die Sisters on the Run“ bringt das hinreißende Bilderbuch mit Tempo, Witz, Tuba und singender Säge auf die Bühne. (fe) 

Karten zu 3 Euro sind ausschließlich am Veranstaltungstag ab 14 Uhr im Tresenraum erhältlich.

Eckernförde

Museum unter neuer Leitung

Dr. Dorothee Bieske ist seit Anfang März Leiterin des Museums Eckernförde.

 

Personalwechsel im Museum Eckernförde: Nachdem der Leiter Dr. Uwe Beitz nach 25 Jahren im Amt Ende Februar in den Ruhestand gegangen ist, hat nun seine Nachfolgerin Dr. Dorothee Bieske ihren Dienst angetreten. Die Kunsthistorikerin, Volkskundlerin und Pädagogin war zuletzt stellvertretende Leiterin auf dem Flensburger Museumsberg.


Bieske will sich an dem Museumskonzept orientieren, das der Museumsverein vor zwei Jahren erarbeitet hat, aber auch eigene Ideen umsetzen. Dazu gehören unter anderem die Verbesserung der Außenwirkung, die Heraushebung von Eckernförder Persönlichkeiten wie Wilhelm Lehmann, Lorenz von Stein, Hans Gudewerdt und dem Grafen von  Saint-Germain sowie Akzente im Bereich der Museumspädagogik, um Geschichte erlebbar zu machen.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind die Sonderausstellungen. Dafür will die 54-Jährige ihre Kontakte zu deutschen Gegenwartskünstlern nutzen. Den Fokus legt sie dabei auf Künstler aus Schleswig-Holstein, die möglichst einen Bezug zu Eckernförde haben sollten. Bereits vor Antritt ihrer Stelle hat sie die kommende Sonderausstellung organisiert: Nach Abschluss der Ausstellung mit Arbeiten von Friedel Anderson am 17. April sind begehbare Großobjekte von Peter F. Piening zu sehen. (fe)

Eckernförde

Wo alte Häuser neu entstehen

Häuslebauer der besonderen Art: Rainer Springer mit einem selbstgebauten Modell. Ist ein Haus fertig, findet es seinen Platz am Originalstandort auf der Eisenbahnanlage. Zugrunde gelegt ist das Stadtbild Eckernfördes von 1951, übrigens das Jahr, in dem bei der Eisenbahn die alten gegen neue Triebwagen ausgetauscht wurden. Foto: Klitzke

 

Ein Aufruf des „Treff  Eckernförder Eisenbahnfreunde“ (TEE) brachte die Sache ins Rollen. „Ich hab’s gelesen, fühlte mich angesprochen und nahm Kontakt auf“, erzählt Rainer Springer.

 

Anlässlich des 120-jährigen  Jubiläums der  Eckernförder Eisenbahn sollte der alte  Kreisbahnhof als Modell neu entstehen. „Da wollte ich gern dabei sein – und jetzt baue ich schon seit 15 Jahren maßstabsgetreue  Gebäude des alten Eckernfördes, die mit dem  Nachbau des alten  Bahnhofs, den Gleisanlagen und der Umgebung  so nach und nach das damalige Erscheinungsbild lebendig werden lassen.
Als Vorlage dienen alte Fotos, häufig aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt. „Viele Häuser aus der damaligen Zeit existieren gar nicht mehr“, fährt Rainer Springer fort. „Die Fotos und Beschreibungen ehemaliger Bewohner liefern   wertvolle Details.“ Die Gebäude skizziert Rainer Springer zunächst, dann folgt eine maßstabgetreue Zeichnung und ein erster Nachbau aus Pappe (Größenverhältnis 1:87). „Hilfreich ist, wenn Menschen oder Fenster auf den Bildern zu erkennen sind. Daraus lassen sich dann die Gebäudegrößen recht genau berechnen.“ Anschließend werden die Fenster – diese sind als Modellbauvorlage erhältlich – zugefügt, dass Modell eventuell angepasst, bevor   alles auf die Plastikplatten mit Maurerstruktur übertragen wird. „Auch Stein, Dachpappe oder Holzvorlagen sind verfügbar, da kann man als Modellbauer aus dem Vollen schöpfen“ so Rainer Springer.
Lineal, Messer und Farbe (für den Alterungsprozess der Gebäude), die erwähnten  Mauerplatten,  Fenster  und Dachzubehör sowie ein wenig Geschick und akkurates Arbeiten sind nun gefragt. „Ein tolles Hilfsmittel beim Zusammenbau sind Magnetwinkel“, verrät Rainer Springer. „Sie helfen, die Hauswände im rechten Winkel zu fixieren, bis der Kleber getrocknet ist und die Wand steht.“   Verfugt wird, indem Farbe „satt“ auf die Mauerplatten aufgetragen wird, sich in der Fugenstruktur festsetzt und dann wieder abgewischt wird. Sind dann noch die Fenster nebst Stürze und Fensterbänke nach Anleitung und Vorlage eingebaut, gilt es „nur“ noch, je nach Bauvorhaben,   das Obergeschoss  aufzusetzen und das  Dach anzufertigen, nicht zu vergessen Schornstein und Dachrinnen.
Hat dann das fertige „Original“seinen Platz auf der Modellbahnanlage gefunden und „entdecken“ Besucher die Häuser, können sich gleich wieder an das Gebäude erinnern und was damals wo gewesen ist, „dann ist das die schönste Bestätigung für mein Hobby, die es gibt“, lässt Rainer Springer die letzten Jahre Revue passieren. Das große oder besser gesagt kleine Gesamtobjekt, dass so über die Jahre entstanden ist, liefert mit Bahnhof, Streckenverlauf, Eisenbahn, Straßenansichten, Grünanlagen und natürlich Gebäuden einen nahezu perfekten Rückblick auf das Eckernförde von gestern und hat an seinem Standort im Museum schon für viel Aufsehen gesorgt.
Sollte jetzt jemand Lust bekommen haben, sich auch mit dem Modellbau ehemaliger Gebäude zu befassen, dann kann er gern Kontakt zu Rainer Springer aufnehmen. Er ist dienstags ab 18 Uhr in den Vereinsräumen des TEE, im Brookhörn (Doppelhaushälfte direkt neben den Stadtwerken) anzutreffen, oder per Mail: info(at)tee-verein.de  (gak)

 

 

 

 

Gettorf

Hilfe beim beruflichen Wiedereinstieg

Kooperieren, um Frauen in und um Gettorf beim beruflichen Wiedereinstieg zu helfen: v.l. Manuela Leonhardt, Dr. Constanze von Wildenradt, Dr. Christiane Kaiser und Katrin Mates. Foto: mla

 

Wie gelingt das erneute Fußfassen auf dem Arbeitsmarkt? Wie können Familie und Beruf vereinbart werden?  Wie funktioniert Ausbildung in Teilzeit? Diese und weitere Fragen zum beruflichen Wiedereinstieg können Frauen jetzt im individuellen Einzelgespräch direkt vor Ort klären.

 In Kooperation mit dem Awo-Familienzentrum   bietet die Diakonie Altholstein im Awo-Verbandshaus in der Kieler Chaussee 24 jeden dritten Freitag im Monat von 9 bis 12 Uhr kostenfreie  Beratung. Eine Anmeldung ist wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich. 
 Im Sommer 2014 hat die Diakonie Altholstein die Trägerschaft des mit EU- und Landesmitteln geförderten Projekts „Frau & Beruf“ übernommen, das es seit 25 Jahren gibt.   „Unser Ziel ist, Frauen aus der stillen Reserve zu locken und zu begleiten, damit sie einen passenden Job finden“, erklärt Dr. Constanze von Wildenradt, bei der Diakonie Altholstein zuständig für den Fachbereich Familie.     Besonders im Blick hätten sie die rund 22000 Frauen im Kreisgebiet, die aktiv auf Arbeitssuche sind oder sich als Saisonarbeiterinnen und Geringverdienerinnen unterbeschäftigt fühlen.
Für die Beratung in Gettorf ist Dr. Christiane Kaiser zuständig. Am Hauptstandort in  Rendsburg bietet sie Beratung, eine offene Sprechstunde und kleine Workshops zum Thema an. Ihre mobile Sprechstunde an den vier Standorten Hohenweststedt, Eckernförde, Nortorf und Bordesholm erweitert sie nun um Gettorf. „Wir beraten kostenlos und umfassend“, macht sie deutlich. „Die Rahmenbedingungen in der Familie werden berücksichtigt, über Existenzängste gesprochen, die Bewerbungsunterlagen durchgeschaut und über Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert.“ Oft fehle das Selbstbewusstsein. Frauen,  fühlten sich dem Job nicht mehr gewachsen oder zu alt. „Doch auch während der Familienzeit werden Kompetenzen erworben“, weiß Dr. Christiane Kaiser.  Darüber hinaus möchte sie das Thema Ausbildung in Teilzeit für junge Frauen und Alleinerziehende stärker bekannt machen.  Die in der Regel einmalige Beratung dauert etwa eineinviertel Stunden. Ein  zweiter Termin ist nicht ausgeschlossen. Mitgebracht werden sollten, falls vorhanden, Bewerbungsunterlagen, wie Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnisse. (fe)

Infos und Anmeldung von Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr unter Tel. 04331/9439105, E-Mail: fub(at)diakonie-altholstein.de, Internet: www.frau-und-beruf-sh.de.

Eckernförde

Orientalischer Tanz an der VHS

Die Tanzkurs-Frauen haben alle sichtlich Freude und viel Spaß. Foto:pba

 

Neue Serie: Stippvisite bei der VHS

An der Volkshochschule werden für nahezu alle Interessen Kurse angeboten. Sport, Gesundheit, Sprachen oder Fotografie sind nur einige der gängigen Beispiele. Aber wie wäre es mit Orientalischem Tanz?
Es gibt viele Gründe, sich für diese ausgefallene Freizeitgestaltung zu entscheiden. Viele Frauen wollen  etwas für ihren Körper tun, beweglich bleiben oder sich nach Musik geschmeidig bewegen. Orientlisch Tanzen bedeutet aber auch Körperbeherrschung, Muskelarbeit, Entspannung und Feingefühl.
Seit 15 Jahren ist Mirja Kraack als Dozentin für Orientalischen Tanz an der VHS Eckernförde tätig. „Eigentlich komme ich aus dem Lateinamerikanischen Tanz“, stellt Mirja Kraack fest. „Eine Freundin überredete mich vor Jahren, mit ihr einen Bauchtanzkurs zu besuchen und seitdem bin ich davon begeistert.“ Ihre Ausbildung absolvierte Kraack bei dem renommierten, ägyptischen Professor Hassan Khalil in Kairo.  Nach wie vor nimmt Mirja Kraack dort an Fortbildungen teil und verbindet diese Erfahrungen  mit dem Kennenlernen von Land und Leuten.
An der Volkshochschule nehmen derzeit 26 Frauen im Alter von 17 bis 70 Jahren an den Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene teil. Eine besondere Tanzkleidung ist nicht erforderlich, eine normale Sportkleidung bestehend aus Hose und T-Shirt reicht vollkommen aus. Viele Frauen tragen zusätzlich einen sogenannten Hüftgürtel, der meist farbenfroh und mit Perlen bestickt ist. „Das ist bei der weichen, rhythmischen Bewegung nach der orientalischen Musik ganz hilfreich“ ergänzt Mirja Kraack.
Die meisten Frauen beschäftigen sich bereits seit einigen Jahren mit dieser besonderen Ausdrucksform. Kerstin Schmidt ist seit acht Jahren dabei.  Sie berichtet, wie sie auf diesen Kurs aufmerksam wurde: „Ich suchte an der VHS einen Winterkurs für Fitness und Bewegung. Hinzu kam, dass ich bereits auf einer Nilkreuzfahrt diese Tanzform bewunderte. Die weichen, weiblichen Bewegungen  helfen, Seele und Körper in Einklang zu bringen.“ (pba)

Eckernförde

Handarbeitskreis: Umzug von Schule zu Schule

Die Damen des Eckernförder Handarbeitskreises unter der Leitung von Erika Schwedler (v.l.) treffen sich jetzt in der Pestalozzischule. Foto:sks

 

Seit 40 Jahren hat der Handarbeitskreis Eckernförde in den Kellerräumen der Willers-Jessen-Schule gewirkt.

Decken, Taschen, Babyschuhe, Pullover, Kissen – was hier und zu Hause von den Frauen gestrickt, gehäkelt und genäht wurde, gab es bei den regelmäßigen Basaren zu kaufen, deren Verkaufserlöse karitativen und sozialen Zwecken zukamen. Und damit ist auch jetzt nicht Schluss, obwohl der Handarbeitskreis ausziehen muss – aus Brandschutzgründen.
Jetzt geht es weiter in der Pestalozzi-Schule in der Reeperbahn: Hier treffen sich die Mitglieder jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat in den Blutspenderäumen (Eingang über den Hof). Neuzugänge sind herzlich willkommen. Anfang März findet der erste Basar des Jahres hier statt. (fe)

Gettorf

Impressionen aus dem Pilcher-Land

Spektakuläre Küsten prägen den Westen Englands Foto: Bernd Naumann

 

Der Reisejournalist Bernd Naumann aus Schwedeneck präsentiert am Freitag, 12. Februar, seine Dia-Show „Cornwall & Südengland“ im Hotel „Stadt Hamburg“ in Gettorf. Beginn ist um 20 Uhr. Untertitelt ist die Veranstaltung „Impressionen aus dem Pilcher-Land“.

Bernd Naumann vermittelt in seiner Dia-Show in Digitaltechnik auf einer bis zu 6 x 3 Meter großen Spezial-Leinwand jenes Gefühl Cornwalls so, als befände man sich „mitten drin“.
Unverdorben, oft menschenleer und mancherorts urwüchsig zeigt sich Englands wilder Westen. Hier gibt es atemberaubende Landschaften, spektakuläre Küsten mit dramatischen Klippen, dazwischen malerische Fischerorte und verschlafene Dörfer voll rustikalem Charme, dort, wo England noch „very British“ ist.
Fantastische Wandermöglichkeiten bietet der über 1000 Kilometer lange Küstenwanderweg entlang der gesamten Südwestküste. Wildromantsche Gärten im Südwesten sind berühmt für ihren oftmals subtropischen Charakter. Das feuchtwarme wintermilde Klima, bedingt durch den Golfstrom, sorgt für eine reichhaltige Vegetation, die hier und da an mediterrane Regionen erinnert. Eine neue Dimension der englischen Gartenkunst erlebt der Besu-cher im futuristischen Eden Projekt mit den beiden größten Gewächshäusern der Welt.
Als Ergänzung zur einzigartigen Natur wirken die kleinen Orte und Städte wie Rye, St. Ives (bekannt auch durch Rosamunde-Pilcher-Romane), Wells und Salisbury mit ihren imposanten Kathedralen sowie an der Küste die exklusiven Seebäder Brighton und Eastborne. Nebelverhangene Hochmoore wie Exmoore und Dartmoore Nationalpark laden zu Wanderungen durch eine baumlose Landschaft ein. Eine Reise in die mythische Vergangenheit  des Westens bildet das rätselhafte Monument von Stonehenge, Kultplatz und Massenspektakel zugleich. (fe)

Kartenvorverkauf:   Bücherstube Iwersen, Gettorf; Eintritt:  7 Euro Schüler/ Studenten, 8  Euro Erwachsene  + VVk-Gebühr, 10 Euro Erwachsene Abendkasse

Barkelsby

Tickets nach 20 Minuten verkauft

Rosenmontagsumzug in Barkelsby Foto: Archiv /lan

 

Mit dem Motto „Hauptsache, wir haben Spaß“ geht am Sonnabend, 6. Februar, die Faschingsfeier  in der Barkelsbyer Mehrzweckhalle wieder an den Start. Seit mehr als 30 Jahren feiern die Jecken in der Gemeinde alljährlich die fünfte Jahreszeit.


Schon seit September sind die Aktiven dabei, das Programm für die Aufführung vorzubereiten und einzustudieren. 24 Protagonisten bringen wieder ein buntes Programm auf die Bühne, mit Sketchen und Tanzeinlagen. Beginn der Show ist um 20.11 Uhr, Einlass bereits um 19 Uhr.
Die Eintrittskarten sind auf 250 beschränkt und deshalb hochbegehrt. Obwohl der Verkauf erst am Sonntag um 17 Uhr startete, waren die ersten bereits ab 10.15 Uhr im Flur der Halle. Mit Tischen und Stühlen, Imbiss und zum Teil Hochprozentigem verwandelten sie die Wartezeit in Vor-Partystimmung. Die Veranstalter hatten dafür extra die Türen der Halle geöffnet. So musste niemand im Schmuddelwetter ausharren. Schon um 17.20 Uhr waren alle 250 Eintrittskarten an den Mann und die Frau gebracht. Jede Person durfte nur vier Karten erstehen, um Hamsterkäufe zu vermeiden.
Andrea Lohmann und Kirstin Schleschka hatten Glück: „Wir sind einfach mal um kurz vor fünf losgegangen mit dem Gedanken: entweder es klappt oder nicht“, erzählt Andrea Lohmann. Nachdem beide Frauen tatsächlich noch Tickets erstanden hatten, meinten sie: „Gut, dann gehen wir jetzt zum Fasching.“ In den kommenden 14 Tagen wird sie nun die Frage nach den passenden Kostümen beschäftigen. „Vielleicht gehen wir mit unseren Männern zusammen als ein Bund Möhren“, schmunzelt Andrea Lohmann.
Am Rosenmontag startet um 16 Uhr der Faschingsumzug ab Feuerwehrgerätehaus. Drei geschmückte Wagen werden am feierwilligen „Fußvolk“ vorbei wieder durchs Dorf fahren und Kamelle werfen. (jus)

 

 

Eckernförde

An 365 Tagen geöffnet

Das Team des Rösterei Cafés (v. l.): Maximilian Juritsch, Grit Medler, Jan Drzewicki (Teamleiter), Helena Kasemann, Martina Peters, Maurice Wozny und Steven Winters. Foto: sks

 

Menschen mit Handicap einen möglichst „normalen“ Arbeitsalltag zu vermitteln,  ist das erkärte Ziel der Eckernförder Werkstatt. Dem ist die Einrichtung des Diakonie-Hilfswerks Schleswig-Holstein unter dem Dach der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie  mit einem weiteren Inklusionsprojekt ein Stück näher gekommen. 

 In der vergangenen Woche konnte Anja von Keller, Einrichtungsleiterin der  Eckernförder Werkstatt, gemeinsam    mit dem kaufmännischen Direktor der  Imland-Klinik, Udo Blöcker  das Rösterei Café in der Imland-Klinik eröffnen. 
Hell und freundlich präsentieren sich die frisch renovierten Räume. Ein neuer Tresen  wurde eingebaut.  Die Regale mit den verschiedenen Kaffeespezialitäten, edlen Pralinen und leckeren Kuchen erinnern bewusst  an die Wohlfühlatmosphäre  der Kaffeerösterei in der Speicherpassage, ebenfalls ein Inklusionsprojekt der  Eckernförder Werkstatt. Auch der gewählte Name  „Rösterei Café“ verdeutlicht die Verbindung  zur Rösterei. Die dortigen Mitarbeiter des Teams um  Leiter Jan Drzewicki haben  bereits Erfahrungen   im Umgang mit Kunden in Sachen Auftreten und exklusive Kaffeezubereitung  gesammelt  und freuen sich auf ihre neue Aufgabe.
  Bestärkt durch die positiven Erfahrungen der Zusammenarbeit von  Menschen mit und ohne Handicap hatten der Leiter der Gastronomie der Imland-Kliniken, Björn Schneidemesser, und Dr. Wolf Steinborn zu Beginn des vergangenen Jahres die Idee der Zusammenarbeit mit der Werkstatt als neuem Pächter des Cafés in der Klinik. 
Eine Herausforderung an die Beschäftigten Maurice Woszny, Martina Peters und Steven Winters sowie die Hauptamtlichen um Jan Drzewicki (Teamleiter beider Inkusionsprojekte), Helena Kasemann, Grit Medler und Maximilian  Juritsch (FSJler) stellen die Arbeitszeiten im Café dar, das an 365 Tagen im Jahr  von Patienten, Besuchern und Klinikpersonal besucht werden kann. Zunächst gelten die bisherigen Öffnungszeiten, zukünftig sollen sie  noch erweitert werden. Mittelfristig ist auch ein Lieferservice geplant, ebenso wie die Gestaltung des Außenbereichs mit  neuem Mobiliar.  Als besonderer Service wird den Gästen kostenloses W-LAN zur Verfügung gestellt.(fe)

 Rösterei Café in der Imland-Klinik: Öffnungszeiten montags bis freitags 9 - 17 Uhr, sonnabends und sonntags sowie  an Feiertagen  14 - 17.30 Uhr.

Eckernförde

Stummfilm mit Begleitung: Nanuk, der Eskimo

Eine Hommage an den Stummfilm gibt es am 22. Januar mit Dr. Werner Loll (l) und Gerhard Breier.

 

„Stummfilm live“ lautet das Motto am Freitag, 22. Januar, um 20 Uhr im „Carls“ auf Carlshöhe. Zu Gast ist das auf Live-Musik-Begleitung von Stummfilmen spezialisierte Loll-Breier-Duo. Auf dem Programm steht „Nanuk, der Eskimo“, als Vorfilm ist Buster Keatons „Flitterwochen im Ferienhaus“ zu sehen.


Als die Bilder laufen lernten, waren die Stummfilme beileibe nicht stumm: Zur Film- oder Lichtspiel-Theater-Vorführung, wie es damals hieß, gehörte der Stummfilm-Pianist stets dazu. Vor der Leinwand sorgte er für die passende akustische Kulisse, um die Stimmungen und Wirkung der Filmszenen zu illustrieren, unterstreichen und verstärken. Der Goosefelder Dr. Werner Loll beherrscht diese Kunst auch heute noch und sorgt im digitalen Zeitalter für einen besonderen und authentischen Stummfim-Genuss.
Loll promovierte in Kiel zum Dr. phil. in Musikwissenschaft. Solistisch und mit eigenen Ensembles war er unter anderem auf Festivals wie den Nordischen Filmtagen in Lübeck und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival. Von 1991 bis 1994 war er der einzige festangestellte Stummfilmpianist in Deutschland – im Hamburger „Metropolis“.
Werner Loll erhielt diverse Preise und Auszeichnungen – ebenso wie sein Duo-Partner Gerhard Breier, mit dem er erstmals während der gemeinsamen Studienzeit am musikwissenschaftlichen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammentraf. Als Multi-Instrumentalist ermöglicht der unter anderem mit dem Kulturförderpreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnete Eckernförder auch im Duo mit Loll eine breite Klangfarben-Palette.
Für sein Debüt im „Carls“ hat das eingespielte Vollprofi-Gespann mit „Nanuk, der Eskimo“ einen Klassiker ausgesucht, der besonders gut in die Jahreszeit und die Green-Screen-Filmfestival-Stadt Eckernförde passt. Der Streifen, mit dessen Musik-Begleitung Werner Loll (Klavier/Komposition/Kompilation/ Arrangement) und Gerhard Breier (Perkussion/Klarinette/Querflöte/Helikon) im Sommer 2015 beim Internationalen Okseø-Filmfestival in Flensburg begeisterten, ist der erste lange amerikanische Dokumentarfilm und einer der bedeutendsten Dokumentarfilme der Stummfilm-Ära. ( fe)

Karten im Vorverkauf (15 Euro) unter anderem im Kundencenter der Eckernförder Zeitung (Kieler Str. 55), Abendkasse 17 Euro; Infos: www.tanztee.info

Gettorf

Neu: Boxen beim GTV

Will nach 70 Jahren wieder eine Boxsparte beim GTV etablieren: Alexander Kahn

 

Beim Gettorfer Turnverein (GTV) wird eine alte Sparte wiederbelebt: das Boxen. Bis Ende der 40er Jahre gehörte es zum Sportbetrieb des Vereins. Ab 11. Januar 2016 heißt es wieder „Ring frei“.

Angestoßen wurde die Idee von Alexander Kahn, der 2005 als Student nach Kiel kam und seit 2014 in Gettorf lebt. Ausgestattet mit Kampfrichter- und Trainerlizenz, überzeugte er den GTV davon, wieder Boxsport im Verein anzubieten. Zum einen soll das Amateurboxen – Olympisches Boxen – angeboten werden. Dabei geht es nicht ganz so hart zu wie beim Profiboxen – „der Schutz der Kämpfer ist beim Amateurboxen oberstes Gebot“, betont Alexander Kahn.
Für diejenigen, die nicht bei Wettkämpfen antreten möchten, gibt es Fitness-Boxen. Diese Workout-Sportartvereint die traditionellen Boxübungen mit anderen Fitness- und Konditionsaufgaben. Aber egal ob Fitness- oder Amateurboxen: Insbesondere das Schlagtraining am Sandsack oder die Pratzenarbeit, bei der sich der Trainer Schlagpolster über die Hände stülpt, auf die geschlagen wird, eignen sich hervorragend, um alltäglichen Stress abzubauen.
Boxtraining schult zudem Orientierungs-, Reaktions- und Balancefähigkeit und ist schonend für Gelenke, Sehnen und Bänder. Mitmachen kann jeder ab einem Alter von 10 Jahren, besonderer Voraussetzungen bedarf es nicht. „Hallensportkleidung und vor allem gute Laune sollten Interessierte mitbringen, das war’s auch schon“, so der 34-jährige Trainer.(fe)

Trainingszeiten: Mo. und Do. jeweils von 20 bis 22 Uhr in der Sporthalle der Parkschule neben dem GTV-Heim (erstmals am Mo., 11.01.) Infos und Kontaktdaten unter  www.gettorfer-tv.de/boxen.

Damp

Sportlich ins neue Jahr starten

Nur die ganz Mutigen trauen sich in die eisigen Fluten im Ostsee Resort Damp.

 

Laufen mit Weitblick: Das steht am Silvestermorgen im Ostsee Resort Damp für Gäste und Einheimische auf dem Trainingsplan. Traditionell lädt der Bürgermeister der Gemeinde Damp, Horst Böttcher, zum schweißtreibenden Jahresabschluss-Lauf ein.


Neben einem kostenlosen warmen Getränk und einer Tombola im Anschluss wartet viel gesunde Luft auf die Läuferinnen und Läufer. Die eigentliche Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr, Startschuss des Laufes ist um 11  Uhr. Anmeldungen werden direkt vor Ort am 31. Dezember ab 10.30 Uhr im „Fun & Sport Center“ entgegengenommen.

Ein feucht-fröhliches Vergnügen verspricht Damp dann für den ersten Tag des neuen Jahres: Bei Wind und Wetter wird der Aktionsstrand des Ostsee Resort Damp zur winterlichen Badestelle erklärt. Wie jedes Jahr werden sich am Neujahrsmorgen viele Mutige in die eiskalten Ostseefluten stürzen. Der Startschuss für das frische Bad erfolgt um 11.11 Uhr, die Besucher können aber gern früher kommen und sich mental auf die kalten Temperaturen vorbereiten.
Mit oder ohne Taucherbrille, im Neoprenanzug oder im Weihnachtsmannkostüm: Der Kreativität bei der Garderobenwahl sind keine Grenzen gesetzt. Im Anschluss können sich die Teilnehmer bei heißen Getränken und Suppe aufwärmen und an einer Verlosung mit tollen Preisen teilnehmen.
Es ist keine Anmeldung notwendig, Umkleiden und Duschen stehen im Vital Centrum zur Verfügung. (fe)

Mehr Infos unter: https://www.fa cebook.com/Ostsee Resort/events
 

Eckernförde

Kinderwünsche erfüllt

Sie haben die Weihnachtsgeschenke liebevoll aufgebaut: Simone Staack-Simon (Mitte), Caroline Siebken (l) und Cerrin Schneider. Foto: sks

 

Um  bedürftigen Kindern aus Eckernförde eine Weihnachtsfreude bereiten  zu können, haben sich viele Spender an der „Wunschzettel“-Aktion des Lokalen Bündnisses für Familien im Rathaus beteiligt.

 331 Wunschzettel sind  zuvor eingegangen. Viele der Kinder sind Flüchtlingskinder, die mit ihren Eltern in Eckernförde eine Bleibe gefunden haben.
„Die Zahl der Wunschzettel steigt von Jahr zu Jahr“, erklärt Koordinatorin Simone Staack-Simon. Seit 2010  veranstaltet  die Stadt die Aktion – anfangs waren es rund 200 Wunschzettel.
Jeder Wunsch sollte nicht mehr als 20 Euro kosten.  Einige Spender haben  bis zu fünf Wünsche finanziert.  Die Wünsche sind vielfältig: von Gutscheinen für Elektromärkte über Kopfhörer, Spiele, Bücher, Barbiepuppen und Puppenwagen bis hin zu Kleidung. An Spendern mangelt es nicht – es gebe mehr als Wunschzettel, so Staack-Simon. Im Namen der Stadt bedankt sie sich für die Großzügigkeit.fe  Bis zum heutigen  Mittwoch, 23. Dezember, (8 bis 12 Uhr, 14 bis 15.30 Uhr) können die Familien ihre Geschenke abholen. (fe)

Surendorf

Weihnachtskonzert mit dem Ostseeorchester

Das Ostseeorchester Schwedeneck spielt am 18. Dezember bei der Fa Lorenz in Sprenge und am 20. Dezember in der Turnhalle in Surendorf.

 

Am vierten Adventssonntag,  20. Dezember,  lädt das  Ostseeorchester Schwedeneck  unter der Leitung von Hans-Jürgen Schreiber zum traditionellen Weihnachtskonzert ein. Beginn ist um  17 Uhr in der Turnhalle der Grundschule in Surendorf.


Auch in diesem Jahr hat das Ensemble einige Uraufführungen speziell für das Weihnachtskonzert einstudiert. Dazu wurde im November, zusätzlich zu den wöchentlichen Proben am Montag, ein Extra-Probenwochenende organisiert. Neu im Programm sind in diesem Jahr zum Beispiel ein Potpourri mit Klassikern von Abba oder Bert Kämpfert und ein Medley mit russischen Melodien. Darüber hinaus werden weihnachtliche Klänge traditioneller und moderner Art  auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen.
 Als besonderer Höhepunkt ist ein Dudelsackspieler zu Gast beim Ostseeorchester. Er möchte mit den traditionellen schottischen Werken „Highland Cathedral“ und „Amazing Grace“ die Herzen der Zuhörer zu erwärmen. Ein Vororchester ist  ebenfalls  wieder dabei, um sich erstmals einem Publikum zu präsentieren. Der Eintritt ist  frei.
Bereits am Freitag, 18. Dezember, ist das Orchester bei der Firma Lorenz in Sprenge zu erleben. Ab 19 Uhr treten die Musiker dort in der  weihnachtlich geschmückten Werkstatt auf. Es gibt Punsch und andere Getränke. (fe)

Eckernförde

Spitzentanz - einfach Spitze!

Im wahrsten Sinne des Wortes: Die Zuschauer erlebten eine märchenhafte Ballettaufführung.

 

Alle Facetten des klassischen Balletts gepaart mit  Fröhlichkeit  und Engagement: Die Aufführung des Grimmschen Märchens  „Schneeweißchen und Rosenrot“ überzeugte auf der ganzen Linie.

 Unter der Leitung und Choreographie von Helmke Frenzel begeisterten   65 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 19 Jahren das Publikum am „Nikolausnachmittag“ in der fast ausverkauften Stadthalle.
 Ein Wiedersehen mit den jungen Tänzerinnen des Balletstudios  gibt es übrigens am Sonnabend, 30. Januar. Dann ist die Wiederholung der  Märchen-Aufführung für Unicef angesagt. Der Vorhang in der Stadthalle wird sich um 17 Uhr heben. (fe)

Eckernförde

Sternmarsch: Nikolaus kommt per Schiff

Erst Schiff, dann Kutsche: So reist der Nikolaus beim Stermarsch in Eckernförde. Foto: Archiv

 

Ein Höhepunkt im Advent für die jungen Eckernförder kündigt sich für Sonntag, 6. Dezember, an: Zum zwölften Mal gibt es den Nikolaus-Sternmarsch.


Um 17 Uhr starten die Teilnehmer parallel auf dem Marktplatz in Borby und dem Stadthallenvorplatz, begleitet von Spielmannszügen, der Jugendfeuerwehr und der Polizei. Gegen 17.40 Uhr werden beide Fackelzüge an der Holzbrücke zusammen treffen und gemeinsam den Nikolaus erwarten, der per Schiff im Eckernförder Hafen einläuft. Hier steigt er in eine Kutsche um und führt die Menschen zum Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz, wo er kleine Geschenke an die Kinder verteilt und vielleicht auch eine Fahrt mit dem Karussell wagt.
bsi

Gettorf

Winterzeit ist Lesezeit

Jetzt ist die beste Zeit für ein gutes, spannendes oder lustiges Buch, findet Britta Günther, Leiterin der Gemeindebücherei Gettorf.

 

„Lesen kann man eigentlich immer“, findet Britta Günther, Diplom-Bibliothekarin und Leiterin der Gemeindebücherei Gettorf in der Mühle Rosa. „Aber an gemütlichen Winterabenden und zwischen den Weihnachtstagen, wenn der ganze Ansturm vorbei ist, ist doch die beste Zeit.“ Anlässlich unserer Sonderseiten „Advent im Dänischen Wohld“ (siehe Seite 7 bis 9) gibt sie Lesetipps im Förde Express.

Für kleine Kinder empfiehlt sie das Bilderbuch „Wer war’s“ von Olivier Tallec. Auf jeder Doppelseite dieses köstlichen Bilderbuches findet man unterschiedliche Gestalten, Jungs, Mädchen, Fantasiegestalten, Tiere, die so dastehen. Darunter eine Frage, wie: Wer hat seine Badehose vergessen? Mimik oder Gestik der Gestalten verraten die Antwort.
Ein Buch, das nirgends fehlen sollte, ist das Kindersachbuch „Alle da! - unser kunterbuntes Leben“ von Anja Tuckermann. Es erklärt für Groß und Klein all die Gründe, warum man in ein anderes Land zieht. Manchmal freiwillig, manchmal nicht. Es zeigt auf, wie schnell Vorurteile und Gerüchte entstehen, die mal lustig sein können, mal aber auch fatale Auswirkungen haben. Und es zeigt, dass wir alle, egal woher wir kommen, dieselben Grundbedürfnisse haben, und dass es trotz vieler Unterschiede auch viele Gemeinsamkeiten gibt.
 Kindern ab zehn Jahre legt sie das Buch „Sommer der Eulenfalter“ von Sara Pennypacker ans Herz. Da ihre Mutter sich nicht um sie kümmern kann, leben Stella und Angel bei ihrer Großtante. Doch eines Tages, als sie von der Schule kommen, finden sie die Tante tot im Sessel. Um nicht ins Heim zu müssen, versuchen sie den Tod der Großtante zu verheimlichen. Ein trauriges Thema, dem sich die Autorin kitschfrei und mit einer Prise Humor widmet. Ebenfalls für Kinder ab Zehn eignet sich das Buch „Freunde der Nacht“ von Matthias Morgenroth, in dem Lea ihren Freund Jojo überredet, die Nachtlinge zu suchen. Denn wenn man in der Mittsommernacht am Johannisfeuer Johanniskraut kaut, wird man dunkelsichtig und kann Nachtlinge finden, die Wünsche erfüllen. Und Lea braucht ganz dringend einen Wunscherfüller, denn sie will nicht wegziehen.
 Jugendlichen empfiehlt sie mit „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell eine der schönsten Liebesgeschichten. Eleanor und Park sind beide Außenseiter an der Highschool und können sich gegenseitig nicht besonders leiden. Da sie aber jeden Tag im Bus nebeneinander sitzen, lernen sie sich langsam kennen und schätzen. Musik spielt eine wichtige Rolle in dem Buch. Obwohl es Musik aus den 80ern ist, kann sie bei Spotify über eine eigens angelegte Playlist zum Buch nachgehört werden.
Erwachsenen empfiehlt Britta Günther das Buch „Das wird ein bisschen weh tun“ von Stefan Schwarz. „Ein grandios witziger Roman über einen Mittvierziger“, verspricht sie. Der Sohn hat eine neue Freundin, der Vater wird immer pflegebedürftiger und durch die attraktive Kollegin ist die Ehe in Gefahr.
Interessante Einblicke in die Tier- und Menschheitsgeschichte gibt das Sachbuch „50 Tiere, die unsere Welt veränderten“ von Eric Chaline. In diesem schön gestalteten Buch werden 50 Tiere vorgestellt, ohne die die Menschheit nicht dort wäre, wo sie jetzt ist. Das Pferd als Kriegsross und Transporttier fällt einem sicherlich als erstes ein. Aber welchen Einfluss hat die Herkuleskeule, eine Meeresschnecke, oder der Regenwurm?  Die Gemeindebücherei in Gettorf ist Montag und Dienstag von 15 bis 18.30 Uhr, Donnerstag von 10 bis 12.30 Uhr und 15 bis 18.30 Uhr, Freitag und Sonnabend von 10 bis 12.30 Uhr geöffnet.(mla) 

 

 

Eckernförde

"Lange Nacht" mit Theater und Tanz

Dukes & Dukies

 

Wenn am kommenden Sonnabend, 21. November, die dritte „Lange Nacht“ in Eckernförde stattfindet, kommen Freunde von Theater und Tanz auf ihre Kosten. An verschiedenen Orten der Stadt gibt es Workshops, Aufführungen und Tanzveranstaltungen – viele davon kostenfrei.


 10 bis 18 Uhr: Musiktheater-Workshop mit Claudia Piehl in „Carls Showpalast“ auf Carlshöhe (Anmeldung unter: Tel. 0177/4315613 oder claudiapiehl(at)piehls-showpalast.de); Kosten: 10 Euro;
 16 bis 17.30 Uhr: Flamenco-Workshop mit „Los Balticos“ in der Bürgerbegegnungsstätte (Rathausmarkt 3); Anmeldung unter: Doris. Schlueter(at)gmx.net oder Tel. 04351/475700; Kosten: 5 Euro;
 19 bis 19.45 Uhr: Flamenco-Show mit „Los Balticos“ in der BBS (Rathausmarkt 3); Eintritt frei;
 19 bis 20 Uhr: „Unter einem Dach“ – Aufführung des Babelfisch-Ensembles auf dem „Baltic Sea International Campus“ (Kieler Str. 78, Seminarraum 2); Eintritt frei;
 19.30 bis 20.30 Uhr: Improvisationstheater mit „Improphil“ im „Haus“/Kinosaal (Reeperbahn 28); Eintritt frei;
 20 bis 21.30 Uhr: „Bes(ch)wingte Schritte“ mit den „Duke & Dukies“ in der Galerie 66 (Kieler Str. 78); Eintritt frei;
 20 bis 22 Uhr: Salsa-Workshop mit Birte Judisch in der BBS (Rathausmarkt 3); kostenfrei;
 20 bis 22.30 Uhr: „Supermarkt-Exzesse“ mit dem Schauspiel-Ensemble „Piehls Zeitgeister“ in „Carls Showpalast“; Eintritt: 12 bis 18 Euro;
 21.30 bis 22.30 Uhr: „Das Varieté“ mit dem „Kieler Stadtbekannten“ im Künstlerhaus (Ottestraße 1); Eintritt frei;
 22 bis 23 Uhr: Rockabilly-Konzert und -Tanzabend mit „Biggs B Sonic“ im „Haus“ (Reeperbahn 28); Eintritt frei. (fe)

Eckernförde

Sonnabend lockt die "Lange Nacht der Musik"

Gerrit Hoss und Band

 

Mit der zweiten „Langen Nacht“ im November wird es am Sonnabend, 14. November, musikalisch in Eckernförde. Musiker unterschiedlicher Stilrichtungen treten an verschiedenen Orten in der Stadt auf. Zahlreiche Veranstaltungen sind kostenfrei.


 17 bis 18 Uhr: „Cinema Swing“ – Gerhard Breier (Klarinette) und Werner Loll (Klavier) spielen Musik aus Woody-Allen-Filmen (Galerie 66, Kieler Straße 78); Eintritt frei;
 18.30 bis 19 Uhr: „Alles aus Liebe“ – Konzert mit der Big Band Förde Music Company des Musikvereins „GrooveCenter Kiel“ e.V. (Galerie 66, Kieler Straße 78); Eintritt frei;
 18.30 bis 20 Uhr: „Trödelmarkt der Träume“ – Jörn Mosebekk singt eigene Lieder mit Texten von Hermann Hesse, Michael Ende u. a. (Galerie Carlshöhe); Eintritt nach eigenem Ermessen;
 19 bis 20 Uhr: „Die Drei lustigen 2 - Volle Granate Comedy“ im Utgard (Gaehtjestr. 13);  Eintritt frei;
 19.30 bis 20.30 Uhr: „Romantic Moments“ – instrumentale Liebeserklärungen mit Meike Salzmann (Konzertakkordeon) und Ulrich Lehna (Klarinette/Bassklarinette) in der Galerie 66 (Kieler Str. 78); Eintritt frei;
 20 bis 21.30 Uhr: „Hafennacht“ – Konzert mit Heiko Quistorf (Akkordeon), Erk Braren (Gitarre) und Uschi Wittich (Gesang) in der Siegfried-Werft (Vogelsang 12); Eintritt frei;
 20 bis 22 Uhr: „Abweichende Weltwahrnehmung IV“ – Konzert in der St.-Nicolai-Kirche; Eintritt 12 Euro (erm. 6 Euro);
 20.30 bis 22 Uhr: Konzert mit dem Ostangeliter Orientexpress (Multiinstrumentalist Benjamin Stein, Kontrabassist Finn Strothmann, Flötist Jörg Schümann, Schlagzeuger Jannick Loeck und Jazzgitarrist Vincent Judith) im „Haus“ (Reeperbahn 28/Kinosaal); Eintritt frei;
 20 bis 23 Uhr: Konzert mit „Up & Down“ im Utgard (Gaehtjestr. 13); Eintritt frei;
 22 bis 23.30 Uhr: Konzert mit Gerrit Hoss & Band „op Platt“ im Schleswig-Holsteinischen Künstlerhaus (Ottestr. 1); Eintritt frei. (fe)

Programm unter www.stadt-eckernfoerde.de; die nächsten „Langen Nächte“ sind am 21. und 28. November;

Eckernförde

"Lange Nacht" Nummer 1

"Unisono" Foto: G. Breier

 

Es geht wieder los mit der Novemberreihe „Lange Nacht“ in Eckernförde. Am Sonnabend, 7. November, dreht sich alles um Literatur. Eine Vielzahl von Veranstaltungen werden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet geboten – meist bei freiem Eintritt.

 

  •  15.18 bis 16.18 Uhr: „Von Haltestelle zu Haltestelle“ – die etwas andere Lesung im Stadtbus der Linie 3; Abfahrt von der Bushaltestelle am Bahnhof (Eintritt: Fahrpreis / Stadtverkehr Eckernförde);
  •  17 bis 18.30 Uhr: „Dem Täter auf der Spur“ – Live-Hörspiel mit der Gruppe „Unisono“ im Museum Eckernförde (Rathausmarkt 8); Eintritt frei;
  •  18 bis 20 Uhr: „Ich gehöre mir“ – bunte Lesung von Frauen für Frauen im Ratssaal; Eintritt frei;
  •  18.30 bis 19.30 Uhr: „Dostojewskij in Deutschland“ – Bildpräsentation und Lesung zu der „Reise in den Westen“ des Ehepaars Dostojewskij (1867 - 1871); Veranstaltungsort: VhS Eckernförde (Pestalozzi-Schule, Reeperbahn); Eintritt frei;
  •  18.30 bis 20.30 Uhr: Neues von den „Literatten“ – Lesung im „Römer & Wein“ (Frau-Clara-Str. 17); Eintritt frei;
  •  19 bis 20.15 Uhr: „Kunst oder Kekse“ – Klaus Porath („The Piano Man“) erzählt vom „anonymen Musiker“; Bürgerbegegnungsstätte (Rathausmarkt 3); Eintritt frei;
  •  19 bis 22 Uhr: „Klås mit Seemannsgoorn - un anner Wohrheiten“ – plattdeutsche Lesung mit Klaus-Dieter Tüxen im „Tortenstübchen“ (Jungfernstieg 68a); Eintritt: 6 Euro;
  •  19.30 bis 22 Uhr: „Herbstblätter“ – Gedichte und Prosa mit der Literaturgruppe „BuchEckern“ und Musikerin Meike Salzmann (Akkordeon) in der „Siegfried-Werft“/Obergeschoss (Vogelsang 12); Eintritt frei;
  •  20.30 bis 22.30 Uhr: Poetry Slam im „Haus“/Kinosaal (Reeperbahn 28); Eintritt: 4 Euro;
  •  21 bis 22 Uhr: „Meerfrauen“ – Märchen und Geschichten mit Erzählerin Susanne Söder-Beyer und Musik von Bianka Bruedgam (Akkordeon) in der Stadtbücherei (Am Exer 1); Eintritt frei;
  •  21.30 bis 22.30 Uhr: „Black Orpheus“ – Lyrik und Jazz mit Wolfgang Berger (Rezitator), Beatrice Asare-Lartey (Gesang) im „Ostsee Info-Center“; Eintritt frei;
  •  23 bis 24 Uhr: Autorin Sabine Raml liest im Künstlerhaus (Ottestr. 1); Eintritt frei.

 Programm unter www.stadt-eckernfoerde.de; die nächsten „Langen Nächte“ sind am 14., 21. und 28. November (fe)

Bünsdorf

Zum 12. Mal: Frauen stellen aus

Die Ausstellerinnen laden am 31. Oktober und 1. November in den Landgasthof "König Ludwig" ein.

 

Zum 12. Mal findet der Kunsthandwerkermarkt „Frauen stellen aus“ in Bünsdorf statt: Am Sonnabend, 31. Oktober, und Sonntag, 1. November, öffnen sich die Türen des Landgasthauses „König Ludwig“ jeweils von 11 bis 17 Uhr. 24 Ausstellerinnen aus ganz Schleswig-Holstein präsentieren ihre ausschließlich handgefertigten Produkte.


Die Mitorganisatorinnen Anne Scherling (Taschen aus Filz und Leder), Dörte Tönjes (Tiffany-Glaskunst) und Janette Hennes-Remmien (Haarspangen und Schmuck) freuen sich wieder auf ein interessiertes Publikum. Zu jedem Markt ändert sich das Angebot, so dass den Besuchern immer wieder eine abwechslungsreiche Ausstellung geboten wird.
Das besondere an „Frauen stellen aus“ ist, dass alle zum Verkauf angebotenen Sachen von den Ausstellerinnen mit Liebe zum Detail und von Hand gefertigt werden. Unter anderem sind wieder Karen Ullmann und Kirsten Bremer mit neuen Leuchttürmen und Schiffen aus altem Schwemmholz mit von der Partie. Mit Shabby Chic bereichern Bianca Riemann und Tina Pahl die Ausstellung.
Aber auch neue Ausstellerinnen kommen nach Bünsdorf:  Gisela Backens ist das erste Mal mit einem eigenen Stand auf einem Markt und hat viele Kuscheltiere gestrickt. Selbst entworfenes Babyspielzeug, Taschen und Kissen bringt die Damenschneiderin Ilka Thölken mit. Etwas ganz Besonderes gibt es am Stand der Schleswigerin Maike Hansen: Armbänder und Taschen aus Schleifischhaut.
Für herbstliche Stimmung sorgen die Stände von Silke Schröder mit ihren dauerhaften Türkränzen und Heike Hamann mit ihren genähten Kürbissen und vielem mehr aus Patchwork. Eisig kalt kann den Besuchern an dem Perlenstand von Sabine Frank nicht werden, obwohl sie Iire neuen „Eiswürfel“ mitbringt. Das sind Cubes, die aufwendig mit Blüten in mehreren Schichten gearbeitet werden.
An einigen Ständen wird einem auch schon etwas weihnachtlich zumute: Fensterrahmen mit klappbaren Fensterläden und weihnachtlichen Motiven hat Sigrid Gemp ausgesägt, dazu kommen die handgemachten Schwibbögen von Marianne Ehrlich, und vor dem Landgasthof sorgt Steffi Knuth für romantische Stimmung.  Für die Geschmacksnerven bietet Christiane Kögeböhn die beliebten Pralinen, und für den guten Duft sorgt Brigitte Vogt mit ihren Duftkissen und Naturpflegeprodukten.
Zur Stärkung bietet das Landgasthaus „König Ludwig“ Kaffee, Kuchen und am Sonntag auf Anmeldung ein Frühstücksbuffet Eintritt frei; weitere Informationen unter www.frauen-stellen-aus.de. (fe)

Schinkel

Mensch und Hund: Ein gutes Team

Kommt ein Hund geflogen: Der Schapendoes "Pontus" nimmt souverän die Hürde. Foto: Hartel

 

Wie der beste Freund des Menschen zu einem guten Kameraden wird und wie Zwei- und Vierbeiner gemeinsam etwas für die Fitness tun können, das vermittelt die Hundesportgemeinschaft Schinkel e.V.

Die HSG Schinkel zählt zur Zeit 25 Mitglieder im Alter von 25 bis über 60 Jahren. Die Übungsleiter und Trainer sind vom DVG – dem Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e.V. – lizenziert. Bei der HSG Schinkel können Begleithundprüfungen abgelegt werden. Alljährlich zu Himmelfahrt wird ein großes Hunderennen veranstaltet; außerdem richtet die HSG das Rally-Obedience-Turnier im Rahmen der Hundeausstellung CACIB in Neumünster aus.

Mehr über Basisausbildung, Turniersport oder die neue Trendsportart ’Rally Obedience’ wo Mensch und Hund lernen ein Team zu sein, lesen sie in unserer Serie „Welt der Vereine – Einblick ins Geschehen auf Seite 7

Eckernförde

Museumsfest zum runden Geburtstag

Das Museum Eckernförde besteht 40 Jahre

 

40 Jahre Museum und Museumsverein Eckernförde: Das wird am Sonnabend, 17. Oktober, mit einem Museumsfest gefeiert. Ein buntes Programm für Groß und Klein lockt von 14.30 bis 22 Uhr in die Räumlichkeiten des Alten Rathauses (Zugang: Rathausmarkt 8).


An fünf Stationen (Raum 1.07 und 1.09) können die jüngsten Besucher bis 17 Uhr spielerisch in die Geschichte eintauchen: Wie war das früher in der Schule, mit was für Spielen vertrieb man sich die Zeit, wie kaufte man ein, und mussten Kinder früher tatsächlich arbeiten? An jeder Station gibt es einen Stempel, und alle Kinder, die alle Stempel gesammelt haben, erhalten als Preis unseren Jubiläums-Seestern.
Die größeren Besucher sind bis 18 Uhr zu einer besonderen Entdeckungsreise durch das Museum eingeladen: Zwischen die Ausstellungsstücke werden einige neue Exponate gestellt. Manche stammen tatsächlich aus dem Museumsmagazin, andere haben die Mitarbeiter in die Sammlung hineingeschummelt. Wer erkennt, was gesammelt wurde und was geschummelt ist? Die Auflösung gibt es beim Festakt ab 19.30 Uhr in Raum 1.07.
Bei einer Tombola gibt es Preise zu gewinnen. Zur Stärkung stehen in Raum 1.09 und 1.10 von 16 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen bereit. Der Museumsverein Eckernförde e. V. informiert von 14.30 bis 18 Uhr in Raum 1.07 über seine Arbeit.
Den ganzen Tag finden Vorträge und Führungen zu bestimmten Themen statt. Ab 19 Uhr gibt es Musik mit Meike Salzmann (Akkordeon) und Ulrich Lehann (Klarinette). Gegen 19.05 Uhr erfolgt die  Übergabe einer Tafel mit Silberlöffeln der Borbyer Gilde an das Museum. Bei Bischofsbowle, Imbiss und Musik klingt das Fest abends aus. Eine Programm-Übersicht findet sich im Förde Express auf Seite 3. (fe)

Eckernförde

Skatepark: Jugendliche stoßen Diskussion an

Am Freitag, 9. Oktober, gibt es im „Haus“ (Reeperbahn 28) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kino auf dem Skatepark im Schulweg“. Beginn ist um 17.30 Uhr.


Der Skatepark im Schulweg ist heiß umkämpft: Während die Politik darüber nachdenkt, auf der Fläche ein Kino anzusiedeln und eine neue Skateanlage auf dem Gelände der Nooröffnung zu eröffnen, wollen viele Jugendliche ihren Park behalten.  Jugendratssprecherin Alisha Glindemann (21) und Streetwork-Praktikant Nils Borrusch (21) haben jede in der Ratsversammlung vertretenen Partei zu der Diskussion eingeladen. Sie hoffen, dass auch viele Bürger die öffentliche Veranstaltung besuchen und Fragen stellen. (fe)

Ascheffel

Messe: Alles aus der Region

Rund um die Globetrotter Lodge findet am 3. und 4. Oktober die zweite Regionalmesse auf dem Aschberg statt. Foto: Archiv/dod

 

In den Regionen Ostseefjord Schlei und Eckernförder Bucht gibt es zahlreiche Anbieter, die sich der Herstellung und dem Verkauf regionaler Produkte verschrieben haben. Regionale Produkte liegen im Trend, und so haben die Eckernförde Touristik & Marketing GmbH und die Ostseefjord Schlei GmbH im vergangenen Jahr das Thema erstmalig mit einer Regionalmesse auf dem Aschberg aufgegriffen. Nun wird die erfolgreiche Veranstaltung wiederholt: Am 3. und 4. Oktober präsentieren sich unter dem Motto „Förde + Fjord“ wieder rund 30 regionale Aussteller in und um die Globetrotter Lodge. Geöffnet ist am Sonnabend von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Neben regionalen Lebensmittelproduzenten zählen auch Handwerker, Kunsthandwerker und Künstler zu den Ausstellern. Von Honig über Spirituosen bis hin zu Kräutern, von Töpferwaren über Metallkunst und Bernstein bis hin zu Filzdesign reicht die Bandbreite. Die Besucher können sich über Whisky-Produktion informieren, regionale Marmeladen und Wurstkreationen probieren oder E-Bikes-Testen. Vorführungen am Webstuhl gehören ebenso zum Programm wie Kachelöfen, handgenähte Jacken und Mäntel und vor Ort gefertigter Schmuck.
In den Nachmittagsstunden bietet die Globetrotter Lodge Kletterunterricht am hauseigenen Kletterturm an. Außerdem gibt es Akrobatikshow der Gruppe „Face“ vom TuS Holtenau und das Marionettentheater Phantasie an Fäden.
Zwei Formationen sorgen bei der Regionalmesse für Live-Musik: Am Sonnabend spielt das Duo „La vie en rose“. Angela Iwersen und Ralf Wittrock bewegen sich mobil über das Messegelände und präsentieren abwechslungsreiche Unterhaltungsmusik aus ihren breiten Repertoire. Bereits 2014 war „The Bright Side“ aus Eckernförde dabei. Das Trio spielt am Sonntag handgemachte Musik, überwiegend eigene Stücke. Dabei kommen Instrumente wie Mandoline, Mandola, Bouzouki, Bass-Balalaika und Claviola zum Einsatz. (fe)

Eckernförde

Shakespeare in der Stadthalle

"Sein oder Nichtsein" fragt sich Hamlet am 30. September in Eckernförde. Foto: Gerrit Wittenberg, Neues Globe Theater

 

Zum Auftakt ihrer Spielsaison 2015/2016 präsentiert die Theatergemeinschaft Eckernförde am Mittwoch, 30. September, das Neue Globe Theater mit dem Stück „Hamlet“. Die Vorstellung in der Stadthalle beginnt um 20 Uhr.


Shakespeares Drama um den krisengeschüttelten Dänenprinzen mit dem bekannten Zitat „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ ist über 400 Jahre alt. „’Hamlet’ spielen heißt immer, den Klassiker der Theaterliteratur neu zu hinterfragen, um mögliche Antworten zu finden“, sagt das Neue Globe Theater. „Was interessiert uns an diesem jungen Mann? Welchem heutigen Lebensgefühl, welcher Lebensverzweiflung entspringen Hamlets Seelennöte und Selbstzweifel?“
In der Tradition des Elisabethanischen Theaters werden sieben Männer die tragische Geschichte Hamlets erzählen und dabei sowohl die Tiefen des Dramas ausloten als auch die komischen Seiten des Spiels im Spiel voll auskosten. Hamlet ist Anfang 30 und  studiert in Deutschland, in Wittenberg. Als sein Vater stirbt, reist er zur Beerdigung in die dänische Heimat nach Helsingör. Claudius, der jüngere Bruder seines Vaters, ist der neue König und heiratet Hamlets Mutter. Der Dänenprinz hat eine Erscheinung: Sein Vater fordert ihn, scheinbar aus dem Jenseits heraus, auf, seinen Tod zu rächen – kein anderer als Claudius habe ihn hinterrücks vergiftet. Doch Hamlet überkommen Zweifel. Traut er diesem Traumbild?  Karten gibt es im Ticket-Center der Eckernförder Zeitung (Kieler Straße 55). (fe)

Eckernförde

Eckernförde gemeinsam

Auch "Rosi und die Knallerbsen" sind beim Fest im Kurpark wieder dabei.

 

Alle Menschen, ob groß, klein, alt, jung, behindert oder nicht, sind eingeladen gemeinsam zu feiern. Wann und wo?  Am Sonnabend, 19. September im Kurpark und der Konzertmuschel von 12 Uhr bis ca. 17 Uhr.


Das Fest der Integration wurde erstmals 1996 in Eckenförde gefeiert, damals vom Förderverein Eckernförder Integrationsmodell  (FEIN) initiiert um den gegenseitigen Austausch und die Vernetzung zu fördern.  2004    wurde  die Veranstaltung  mit dem  Sommerfest der  Evangelischen Wohnheime Eckernförde zusammengelegt,  im Kurpark  gemeinsam gefeiert. Das Motto lautete „Alle in einem Boot“.
Seit 2006 wird das Fest vom Förderverein der Ev. Wohnheime Eckernförde e.V. veranstaltet, wobei die Oganisation der Spiele ohne Grenzen  immer der Siegermannschaft des Vorjahres obliegt. Seit 2011 steht das Fest unter der Überschrift: „Eckernförde gemeinsam“.  
Die Spiele ohne Grenzen werden in diesem Jahr von der  Bahnhofsmission organisiert.   Polizei, Feuerwehr,  THW,   DRK,   Tafel,  Heilpädagogium,  ASB  und    natürlich die Bahnhofsmission zählen zu den Teilnehmern. Die gemischten Mannschaften setzen sich aus  sechs Personen, darunter jeweils zwei Bewohner der Evangelischen Wohnhilfen, zusammen.
 Die Spiele beginnen gegen 12.30 Uhr, um ca. 16.30 Uhr gibt es ein Endspiel der zwei besten Mannschaften mit anschließender Siegerehrung. Das Fest selbst beginnt mit einer Andacht um 12 Uhr. 
Es gibt Infostände sozialer Organisationen, einen kleinen Flohmarkt, einen Bücherverkaufsstand, eine Tombola und eine Versteigerung.    Kaffee- und Kuchen, Bratwurst, Suppe und Getränke – an alles ist gedacht worden. Das DRK hat außerdem einen Rettungswagen vor Ort, Anschauen ist ausdrücklich erlaubt.
Musik darf natürlich nicht fehlen: Auf der Bühne stehen „Die Berliner Pferde“, eine Band aus Bewohnern und   Mitarbeitern der EV. Wohnhilfen, außerdem das DRK-Jugendorchester und „Rosi und die Knallerbsen“, eine Band aus Bewohnern und Betreuern verschiedener Wohnformen der Lebenshilfe Schenefeld e.V. (fe)
 

 

 

Eckernförde

Augen auf für grüne Filme

 

Zum 9. Mal wird Eckernförde zum Dreh- und Angelpunkt der internationalen Naturfilmszene: Mit dem „Green Screen“-Festival vom 10. bis 14. September kommen Filmemacher und Produzenten in die kleine Stadt an der Ostsee und stellen sich hier dem Publikum.
In sechs Spielstätten werden über 100 lange und kurze Dokumentationen gezeigt, die sich mit der Flora und Fauna der Erde beschäftigen – an Land, im Wasser und in der Luft, mal spannend und atemberaubend schön, mal kritisch und nachdenklich. Veranstaltungsorte sind: Turnhalle der Willers-Jessen-Schule, Galerie 66, Das Haus, Ratssaal, Ostsee-Info-Center und die Stadthalle. Mehr über das Festival lesen sie im Förde Express auf Seite 3.

Eckernförde

Ein Fest für die ganze Familie

Lena (Foto Archiv)

 

Wenn am Sonntag, 6. September, der 23. R.SH-Kindertag in Eckernförde stattfindet, wird jede Menge los sein an der Hafenpromenade und am Hauptstrand.

 Mitmach-Aktionen von Vereinen und Verbänden, Moderatoren zum Anfassen und viel Live-Musik gehören zum bunten Programm für Familien. Das Spektakel dauert von 10 bis 18 Uhr, und das Beste: Der Eintritt ist frei.
Auf der großen R.SH-Bühne geben sich in der Zeit von 14 bis 18 Uhr viele Musiker das Mikro in die Hand. Mit dabei sind Lena, Tom Beck, Nessi, „Jeden Tag Silvester“, Isac Elliot und Calli („Dopamin“). Damit auch Rollstuhlfahrer bequem in den Genuss der Auftritte kommen, gibt es für sie vor der Bühne einen extra abgetrennten Bereich.
Bei der Veranstaltung werden alle R.SH-Moderatoren dabei sein. Sie begleiten über den gesamten Tag das Programm auf der Bühne und stehen abwechselnd in der R.SH-Familienerlebniswelt gerne für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung.
Neben vielen Sponsoren und Partnern, die diesen Tag gemeinsam mit R.SH erst möglich machen, sorgen zahlreiche engagierte Vereine und Verbände dafür, dass es eine Menge abwechslungsreiche und vor allem kostenlose Angebote zum Mitmachen, Rumtoben und Ausprobieren gibt. Zu den 60 Programmpunkten zählen unter anderem Schnuppertörns auf der Ostsee, Schiffsklettern, Zweirad- und Rollstuhlparcours, Showeinlagen, Stockbrotbacken, Bastelaktionen, Mitsegeln in Optis, Schatzsuche am Strand, Kinderspiele und ein Strandburgenwettbewerb.
Der  R.SH-Kindertag ist inzwischen eine feste Institution in Schleswig-Holstein: Zum ersten Kindertag in Hohenwestedt (1991) kamen 15000 Besucher, zu den Veranstaltungen   in Schleswig und Travemünde   jeweils über 100000 Besucher. Der Eintritt und Zugang zu  allen Showprogrammen ist für alle Besucher  kostenlos. (fe)

Eckernförde

"Handgemacht" in der Innenstadt

Der große Kunst und Handwerkermarkt schlägt am Donnerstag und Freitag seine Zelte in der Innenstadt auf

 

Zum 12. Mal treffen sich am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. August, über 50 ausgesuchte Künstler und Kunsthandwerker aus der gesamten Bundesrepublik zu einem besonderen Kunstereignis in der Eckernförder Innenstadt: Unter dem Motto „Handgemacht“ stellen sie auf dem Rathausmarkt und auf dem Kirchplatz aus.


Die Aussteller sind zum großen Teil professionell arbeitende Kreative, die ihre Werke in der eigenen Werkstatt oder im eigenen Atelier fertigen. Es gibt Unikatschmuck aus Gold, Silber, Mineralien, Edelstein, Bernstein und Holz, gefertigt von Goldschmieden und Schmuckdesignern. Glasperlendrehen wird auch als Vorführung gezeigt. Vielfältiges Textildesign aus Leinen, Wachs, Walk und Strick, Lederkunst, Papier- und Buchbindearbeiten, Briefpapiere und Karten, Bilder und Grafiken, Metallstempel, Tiffany, Edelstahlobjekte, Schmiedearbeiten, Glasobjekte, Gedrechseltes und viele andere dekorative Sachen präsentieren sich den Besuchern.
Verschiedene Aussteller zeigen ihre Fertigkeiten und Arbeitsweisen dem interessierten Publikum. Der Gürtelmacher fertigt direkt vor Ort nach Kundenwünschen. Die Bürstenmacherwerkstatt des Blindenhilfswerks Dresden e.V.  bringt vielerlei Besen, Bürsten und Pinsel mit in die Stadt. 
Benedikt Meindl aus Süsel in Holstein näht und befüllt medizinisch geprüfte Körnerkissen, in gekühlten Zustand zur Schmerzlinderung, als Wärmekissen als absoluter Wohlfühlmoment. Reinhard Itzke aus Süderbrarup verarbeitet Omas altes Silberbesteck zu herrlichen Schmuckstücken. Aus Hamburg kommt der Stiftemacher Werner Hack. Er drechselt aus den verschiedensten Hölzern edle Schreibgeräte, seien es Füller, Stifte oder Kugelschreiber.
 Lichtobjekte einer besonderen Art zeigt der Mühlheimer Joachim Wolf. Er ist immer auf der Suche nach altem Treibholz, das er zu schönen Lichtobjekten verarbeitet. Aus der bayerischen Korbmacherstadt Lichtenfels kommt Helga Prommer. Sie zeigt das selten  gewordene Handwerk und flechtet die verschiedensten Körbe vor Ort. Der Drechsler Svend Aagen Nörgaard aus Dänemark bringt große Holzschalen mit.
Für das gastronomische Wohlergehen der Marktbesucher ist natürlich auch gesorgt. Der Markt ist an beiden Tagen von 10 bis 19 Uhr geöffnet. (fe)

Eckernförde

Kunst und Kultur zu später Stunde

 

Mit einer Galerie- und Ateliernacht lädt der Kunst- und Kulturverein Eckernförde zu geballtem Kunstgenuss ein: Am Sonnabend, 22. August, öffnen Galerien und Ateliers der Stadt von 20 bis 24 Uhr ihre Pforten.


Auftakt ist bereits um 19 Uhr im Foyer der Stadthalle, wo unter dem Titel „Größenwahn“ die aktuelle Ausstellung des Vereins läuft. Unter anderem zeigt die Künstlerin Brigitta Krause, auch als „BRiGiTAL“ bekannt, ihre Installation „Träume vom gelobten Land“ – ein hochaktuelles Thema, künstlerisch umgesetzt und arbeitsintensiv sowie begehbar aufgebaut.
Begleitet wird die Eröffnung von Linda und Harald Röthlin (Poetry). Des Weiteren wird Musiker Detlev Uhle    ein Benefiz-Konzert für Amnesty International geben. „Von Loreley und Lilofee – Balladen, Märchen und Liebeslieder" ist das Konzert überschrieben.    Der leidenschaftliche Amateurmusiker tritt bei Straßenfesten, Mittelaltermärkten und auf Kleinkunstbühnen ohne eigene Gage, zu Gunsten von „Amnesty International“ auf.
Von 20 bis 24 Uhr öffnen die Kunstschaffenden in der Eckernförder Innenstadt ihre Galerien und Ateliers:

  •  Galerie 66 (Kieler Str. 78, Kurator Falko Windhaus)
  •  Frühstücksbühne (St.-Nicolai-Str. 7, Marianne Tralau)
  •  Hofart (St.-Nicolai-Str. 7, Fognin)
  •  Otte 1 Künstlerhaus (Ottestr. 1, Stipendiaten)
  •  Künstlerwwerkstatt (Gudewerdtstr. 21, Brigitta Krause + PeKa).

 Die   Sommerausstellung des Kuns- und Kulturvereins in der Stadthalle kann bis zum 30. August   jeden Samstag und  Sonntag  von 16  bis 18 Uhr besichtigt werden.   (fe) 

Eckernförde

Sommerfest mit Sprottenräuchern

 

Leckerer Räucherduft weht am kommenden Sonnabend, 15. August, von 11  bis 16  Uhr, wieder durch die malerische Altstadt von Eckernförde.

 Der Verein Alte Fischräucherei (Gudewerdtstrasse 41) öffnet seine Tore und feiert das beliebte Sommerfest. Die vielen ehrenamtlichen Helfer laden zum Schauräuchern, stündliche Führungen, Kinderprogramm mit Sprottenkisten nageln, Spielen, Kaffee und Kuchen, Wein und Snacks  und natürlich Klönschnack ein. Für die musikalische Untermalung sorgen der Sprotten-Chor und die Gruppe „The Bright Side“. Der Verein freut sich auf viele Besucher. (fe)

Eckernförde

Kirche am Strand erleben

Freuen sich auf die gemeinsamen Aktionen: Andre Harder, Pastorin Brigitte Gottuk, Ole Engelhardt (hi. v. l.) Kristin Schlegel und Jannika Gottuk (v.l.)

 

 „Kirche am Urlaubsort“ heißt das Ferienprogramm der Pfarrstelle für Tourismus am Eckernförder Strand. Seit dem 3. August  können Urlauber  an diversen Aktionen wie Riesensandburg bauen oder einer Strandrallye teilnehmen.

 Das Angebot geht noch bis zum 16. August. Ziel sei,  möglichst viele Urlauber zu erreichen und Kirche erlebbar zu machen, sagt Tourismuspastorin Brigitte Gottuk. Zusammengestellt haben das Programm André Harder, Ole Engelhardt, Kristin Schlegel und Jannika Gottuk, die sich als freiwillige Helfer für das Ferienangebot gemeldet haben.  Dreh- und Angelpunkt der Aktionen wird, sofern nicht anders angekündigt, der Strandkorb der Tourismuskirche sein.
 Wunsch der Tourismuspastorin ist es, dass Ferienprogramm im nächsten Jahr während der gesamten Sommerferien anbieten zu können. In Urlaubsorten wie St.-Peter-Ording oder Büsum hat sich  „Kirche am Urlaubsort“ seit Jahren etabliert. (fe)

Die nächsten Termine:

Freitag, 7.8.,  9.30 Uhr: Frühstück für Klein und Groß (Anm. bis Do. 18 Uhr)
Sonnabend, 8.8. Strandrallye (ab 7 Jahre)
Jeden Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in der St. Nicolai Kirche
Mittwoch,12.8. 11-13 Uhr: Spielen am Strand, Schnuppersegeln in Jollen; 20.30 Uhr: Abendimpuls in der St.Nicolai Kirche
Donnerstag, 13.8., Fahrradtour für Klein und Groß (Treffpunkt an der Holzbrücke)
Freitag, 14.8. Picknick am Strand (Anm. bis Do. 18 Uhr)
Sonnabend, 15.8. Spaziergang am Noor
Di.-Fr. 17.30-18 Uhr: Gute-Nacht-Geschichte mit Liedern, Mitmach-Aktionen und den Handpuppen Tom und Tina

 Kontakt: www.kirche-am-urlaubsort.de und 0151/27157245

Eckernförde

Donnernde Kanonen und wilde Seeräuber

Von wegen friedlicher und beschaulicher Alltag in einer kleinen Stadt am Ostseestrand: Jedes Jahr im August wird Eckernförde von den Piraten überfallen. Die Seeräuber liefern sich einen erbitterten Kampf mit der Stadtwache, fallen in die Stadt ein  und übernehmen für ein langes Piraten-Wochenende die Macht. Dann herrscht   drei Tage lang Ausnahmezustand im Ostseebad. So auch wieder am kommenden Wochenende. 

 

 Der „Piratenüberfall“ ist für 17 Uhr angekündigt. Dann werden sich die Piratenkapitäne   mit den Bewohnern Eckernfördes und der Statwache zunächst einen erbitterten Kampf liefern. Wenn das Rathaus gestürmt und der Bürgermeister gefangen genommen ist ist, kann  gemeinsam gefeiert werden. 

 

Buntes TreibenAm Hafen lädt dazu an allen drei Tagen eine bunte Festmeile mit vielen Aktionen für Groß und Klein ein. Auf der großen Hafenbühne wird   an allen Tagen Musik gespielt, die natürlich auch „in die Beine“ geht und auch sonst wird überall buntes Treiben herrschen (siehe Auszug aus demProgramm).

Am  Strand beim  OIC errichten die Seeräuber  ihr Piratendorf.     Lagerfeuer und Spiele  für jedermann lassen   Eckernförder Bürger und Urlauber am  Piratenleben teilhaben. Und: Von hier starten   natürlich auch „Ausflüge“ in die Stadt.   So zieht am Sonnabend-Vormittag  ein Trupp Piraten unter Führung von Käpt‘n Renate plündernd durch die Straßen, während die Stadtwache versucht die Geschäftsleute zu schützen... 

    Am Strand beim Piratendorf wird es weitere kleine Gefechte geben, denn so ganz geschlagen gibt sich die Stadtwache doch noch nicht. 

 Sonntagvormittag laden die Piratenkapitäne Familien und Kinder in ihr Dorf ein. Sie können  hier unter anderem  ihr Piratenpatent machen. Dafür werden natürlich besondere Fähigkeiten getestet, etwa Enterhaken werfen oder Kanonenschießen... Verdiente Piratenanwärter können sogar per Taufe zu richtigen Piraten erhoben werden.

 Am Abend ziehen dann  die Seeräuber und der letztendlich doch wieder  freigelassene Bürgermeister von der Alten Post aus in einem Fackelzug zum Rathaus,wo die Piratenfahne eingeholt wird. Auf der Hafenbühne übergeben die Kapitäne dann den Stadtschlüssel  an den Bürgermeister und verlassen Eckernförde mit ihren Mannschaften.

Ein Feuerwerk markiert den Abschluss des dreitägigen Spektakels. Übrigens: Die Piraten verlassen die Stadt natürlich nur auf Zeit. Sie haben es schon angedroht: Im nächsten August wird es den nächsten Überfall geben...(gak)

Eckernförde

120 Oldtimer machen sich auf den Weg

Nur noch wenige Tage, dann ist es wieder soweit: Chromblitzende  Limousinen, Sportwagen und Zweiräder werden  am kommenden Wochenende einmal mehr die Blicke aller  Oldtimerfreunde  auf sich ziehen.  Die   „Eckernförde Classics“ starten in die nächste Runde.


 Vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Juli, dürfen sich die Teilnehmer auf abwechslungsreiche Ausfahrten durch die schöne Landschaft im Norden Schleswig-Holsteins freuen. Alle Oldtimerfreunde haben an diesem Wochenende  die Gelegenheit, die Fahrzeuge hautnah in Augenschein zu nehmen. Außerdem gibt es während der moderierten Vorstellung am Sonntag   Wissenswertes   und  Interessantes über die vier- bzw. zweirädigen Gefährte zu erfahren.
Am Freitag führt der Weg zunächst ins Ostseebad Damp, am Sonnabend geht es gemeinsam zum Militärflugplatz der Luftwaffe der Bundeswehr in Hohn bei Rendsburg und am  Sonntag führt die Prinz-Heinrich-Fahrt durch die Landschaft Schwansens. Höhepunkt  ist der Empfang mit Urkundenüberreichung durch   Schirmherrin  Edwina Herzogin zu Mecklenburg von Posern am Herrenhaus Hemmelmark.
Insgesamt haben sich mehr als 120 Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen  unterschiedlichster Marken und Modelle      bei dem Verein „Eckernförde Classics“ angemeldet.  
Für alle Interessierten werden  die Fahrzeuge an allen drei Tagen am Hafen zu sehen sein: Am Freitag etwa von 15 bis 16.30 Uhr, am Sonnabend von 8 bis 9.30 Uhr, dann ist  die moderierte Vorstellung der Oldtimer vorgesehen. Am Sonntag stehen die Autos und Motorräder noch einmal von 8 bis 10 Uhr zur Ansicht bereit. (fe)

 

 

 

Eckernförde

Am Strand wird’s bunt

„Holi“ ist eines der vielen indischen Frühlingsfeste des Hinduismus, mit Abstand das populärste und farbenprächtigste indische Fest, und wird auch „Fest der Farben“ genannt.

 Bereits zum zweiten Mal wird dieses Fest auch in Eckernförde am Südstrand gefeiert, und zwar am Sonnabend, 18. Juli, von 14 bis 21 Uhr.
Es wird ausgelassen gefeiert, und man bewirft und bestreut sich gegenseitig mit gefärbtem Puder, dem „Gulal“.  Die Teilnehmer können sich von einer einzigartigen Kulisse verzaubern lassen, den Strand und den bunten Himmel genießen, wenn der Countdown zu jeder vollen Stunde startet. fe

Eckernförde

Sprotten, Enten, Gummiboote

Viel Jubel und Trubel, Bewährtes und Neues: Die Eckernförder Sprottentage sorgen vom 10. bis 12. Juli für Action an Land, zu Wasser und in der Luft. Rund um die leckeren goldenen Fische, die sowohl am Hafen als auch im Museum Alte Fischräucherei (Gudewerdtstr. 71) frisch geräuchert werden, gibt es ein buntes Programm am Hafen.

 

Ein Highlight der Sprottentage bildet am Sonnabend der maritime Stadtteilwettkampf zwischen Eckernförde und Borby. Dabei müssen die beiden Mannschaften verschiedene Disziplinen bewältigen, unter anderem auf der Slackline über das Hafenbecken balancieren und beim „Lanzenreiten“ auf dem Kanu gegeneinander antreten. Titelverteidiger ist momentan Borby: Der Stadteil führt mit 6:5.

In diesem Jahr gibt es eine Neuerung bei den „Sprottentagen“: Der Round Table 80 Eckernförde und die Eckernförder Zeitung machen am Sonntag aus dem Hafenbecken ein Badeparadies für Quietscheentchen und laden zum 1. Eckernförder Entenrennen. Jeder kann eine Rennlizenz kaufen und anschließend an der Holzbrücke mitfiebern. Für die Schnellsten gibt es Preise, aber jeder Lizenz-Käufer tut etwas Gutes: Der Reinerlös der verkauften Enten geht an die Hospiz-Initiative Eckernförde.

Der Verkauf der Rennlizenzen im Binnenhafen findet an folgenden Terminen statt: Freitag von 17 bis 19 Uhr, Sonnabend von 11 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 11.30 Uhr.

Zum dritten Mal findet am Sonntag der Gumm-Prix statt, nach einer Idee der Krimiautoren Hendrik Neubauer und Arnd Rüskamp in ihrem Roman „Tod am Strand“. Bei diesem Gummibootrennen kommen die Teams mit bis zu vier Personen in Verkleidung und kämpfen in den Kategorien „Ideenreichstes Kostüm“ und „Schnellstes Boot“ um die Preise. Neu ist in diesem Jahr die Kooperation mit „famila“: Für die ersten 15 Teilnehmer ohne eigenens Boot werden 15 Gummiboote kostenfrei ausgegeben.

Bereits um 11 Uhr beginnt das Warm-Up an der Hafenbühne, mit Erläuterungen zur Geschichte des Rennens und einem Bücherstand mit den Eckernförde-Krimis. Eine Besonderheit stellt die Autogrammstunde des Autorenduos Rüskamp/Neubauer dar, die Interessierten die Gelegenheit gibt, sich ihr Buch vor Ort signieren zu lassen. Begleitet wird das Programm musikalisch von der „Hans Dylan Band“ und „The Nuts“.

Musikalische Höhepunkte gibt es an den Abenden: „Quotime“ huldigt am Freitag der Band „Status Quo“, bei „Mind2Mode“ kommenen die Fans von „Simple Minds“, „U2“ und „Depeche Mode“ auf ihre Kosten. Als Vorbands kommen „The Blues Shop Trio“ (Freitag) und „Up & Down“ (Sonnabend) auf die Hafenbühne. Musik gibt’s außerdem vom Soielmannszug Osdorf und „The Funktries“ aus Hamburg (beides am Sonnabend). (fe/bsi)

Eckernförde

Wer möchte beim Unicef-Flohmarkt dabei sein?

 

Die Planungen für den beliebten UNICEF-Flohmarkt im Rahmen der  Eckernförder Sprottentage sind angelaufen.

In diesem Jahr findet der Flohmarkt statt am Freitag, 10. Juli, von 9  Uhr bis 16  Uhr auf dem Rathausmarkt. Jede/r Interessierte, der mit einem Stand dabei sein möchte, ist willkommen.
Die Standmiete beträgt 3 Euro pro Meter, der gesamte Erlös der Standmiete geht an aktuelle Projekte von UNICEF. So sollen dieses Mal die Flüchtlingskinder aus Syrien berücksichtigt werden. (fe)
  

 

 

 

Eckernförde

"Vegan Summer" zum dritten Mal

 

In diesem Jahr veranstaltet das Organisationsteam des „Vegan Summer“ am Sonnabend, 4. Juli, zum dritten Mal sein veganes Sommerfest im Kurpark Eckernförde.

Nach den großen Erfolgen der beiden vergangenen Jahre peilen die Organisatoren auch in diesem Jahr eine Steigerung an: So gibt es im Vergleich zu 2014 ein Plus an Austellern, womit eine Gesamtzahl von 40 Ständen erreicht wird. Darunter sind Informations-, Verkaufs- und Gastronomiestände.
Zu den Austellern zählen Organisationen wie Sea Shepherd Deutschland e.V. , die Albert Schweitzer Stiftung und die Stiftung Hof Butenland. Auch vegane Produkte werden angeboten.
Auf der Bühne gibt es erneut ein Showkochen, das in diesem Jahr von Christopher Winkler („Casa Biutelli“ aus Rendsburg) veranstaltet wird. Die Moderation übernimmt Laura Schneider (diplomierter Free Life Guide), die durch die Serie „Marienhof“ in der ARD bekannt geworden ist. Heute ist sie unter anderem als Reporterin für das Magazin „Galileo“ auf ProSieben tätig. Außerdem wird durch Edith Gätjen, Ökotrophologin und Lehrbeauftragte der Universität Bochum für Hebammenwesen,  ein sehr emotionales Thema („Vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit“) mit einem Vortrag besetzt.
Weitere Gäste auf der Bühne sind Lars Oppermann (Regisseur von „Los Veganeros“), Patrick Bolk (Online-Magazin „Deutschland is(s)t vegan“) und Marsili Cronberg (Autor von „Wie ich verlernte Tiere zu essen“).  Für Musik sorgen die Band „wirmaschine“ aus Kiel und Emaline Delapaix aus Australien.(fe)

 

Eckernförde

„Lauf ins Leben“ am 18. und 19. Juli

Helfer und Organisatoren der Aktion "Lauf ins Leben"

 

Zum 11. Mal gibt es am 18. und 19. Juli den „Lauf ins Leben“ in Eckernförde. Die Benefizveranstaltung zugunsten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft findet auf dem Sportplatz im Schulzentrum Süd statt.


Seit 2004 laufen, gehen und walken zahlreiche Mannschaften aus der Region 22 Stunden rund um die Uhr für den Spendenmarathon. Dabei steht nicht der sportliche Aspekt im Vordergrund, sondern das Gemeinschaftsgefühl. Jeder Teilnehmer spendet  10 Euro, die für die Beratung und Information von Krebspatienten verwendet werden.
Für diese Jahr haben sich bereits 31 Mannschaften angemeldet, weitere sollen dazukommen. Vielleicht wird der Rekord vom letzten Jahr mit 53 Mannschaften wieder erreicht. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Auch Unternehmen können eine eigene Mannschaft aufstellen oder mit einer (Sach-)Spende oder einem Sponsoring die Aktion unterstützen.
Gestartet wird mit einem  Frühstück für die Betroffenen. Sie sind die Ehrengäste und können einen Angehörigen mitbringen. Schirmherrin Harriet Heise lässt es sich nicht nehmen, Kaffee einzuschenken und einen Klönschnack zu halten. Der Lauf beginnt am Sonnabend um 13 Uhr und endet am Sonntag um 11 Uhr. Die Krebspatienten eröffnen als Ehrengäste jeden „Lauf ins Leben“ und führen die erste Runde an. Ihnen schließen sich in dieser Solidaritätsrunde die anderen Läufer an. Danach starten die Einzelläufer.
Die über 40 Helfer des Organisationsteams haben vielseitiges Rahmenprogramm zusammengestellt: Workshops wie Nordic Walking, Theater und Ernährung bei Krebs, Vorträge und ein spannendes Kinderprogramm von Riesenseifenblasen, Hüpfburg bis hin zum Kinderschminken und Flohmarkt. Für Unterhaltung sorgen zudem die Suhrbrook Family, das Tanzstudio Michael Böhmer, Line-Dance-Kiel, die DRK-Volkstanzgruppe Groß Wittensee, die Zumba-Gruppe California und die Band Vakuum der Eckernförder Werkstätten. Die Snuutensnacker Loose führen darüber hinaus „Dinner for One“ auf Plattdeutsch auf. Ein Höhepunkt ist bei jedem Lauf die abendliche Kerzenzeremonie in der Abenddämmerung, bei der die Laufbahn von hunderten Kerzen erleuchtet wird. (fe)                                                          Neue Interessierte und Mannschaftskapitäne treffen sich am Dienstag, 7. Juli, um 18.30 Uhr im Werkstattcafé, Rendsburger Straße 115 A. Anmeldungen zum Frühstück für Betroffene nimmt Wienke Voß, Tel. 0431/ 8001085, entgegen. Die gleiche Telefonnummer gilt auch für Mannschaftsmeldungen und Einzelläufer. Weitere Informationen sind unter www.laufinsleben.de erhältlich.

Eckernförde

Mit dem Wind nach Eckernförde

Am Sonnabend und Sonntag wird es mit dem "Welcome Race" wieder sportlich auf der Eckernförder Bucht. Foto: Hallstein

 

Zum sechsten mal ist es der sportliche Auftakt der Kieler Woche: das „Welcome Race“. Das Segelereignis am kommenden Wochenende, 20. und 21. Juni, führt nach Eckernförde und wird hier wieder von einem bunten Rahmenprogramm begleitet.

Von Kiel Düsternbrook wird die Regatta am Sonnabend nach Eckernförde gesegelt und am Sonntag wieder zurück. Über 100 Freizeit- und Profisegler nehmen teil. Der Startschuss zu dem  28 Seemeilen langen Törn   fällt    am Sonnabendvormittag in Kiel. Am Nachmittag können Einheimische und Besucher das Einlaufen der Schiffe hautnah im Eckernförder Hafen miterleben.
Die Wartezeit hier wird durch ein Unterhaltungsprogramm verkürzt. Am Sonnabend spielt ab 20 Uhr die Party-Groove-Band „Sim Special“ aus Flensburg auf der Hafenbühne. Von 19 bis 23 Uhr legt ein DJ im „Luzifer“ für die Segler und Gäste auf.
Am Sonntag verlassen  die Segelyachten   Eckernförde und starten am Vormittag zur Wettfahrt  zurück nach    Kiel. 
Die Stände am Hafen haben am Sonnabend von 11 bis 24 Uhr geöffnet, am Sonntag von 9 bis 19 Uhr. (fe)

Eckernförde

Jede Menge Ferienspaß

Das neue Programmheft der Aktion Ferienspaß wurde von (v.l.) Kursanbieter Peter Harry Benzner, Design-Contor-Geschäftsführer Hilmar Kaul, Bürgermeister Jörg Sibbel, Kursanbieter Michael Göttsch und Verwaltungsmitarbeiterin Gitta Weide vorgestellt. (ape)

 

Nicht zu übersehen ist das neue Programmheft der Aktion Ferienspaß Eckernförde: In Neonpink und mit buntem Muster ist es in einer Auflage von 4000 Stück erschienen. Es liegt in Schulen, Kindertagesstätten, der Stadtbücherei, der Tourist-Info sowie im „Ostsee Info-Center“, im „Haus“ an der Reeperbahn, im Umwelt-Info-Zentrum und im Rathaus zum Mitnehmen bereit.


Auf 81 Seiten sind über 300 Einzelveranstaltungen für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien aufgelistet, für die sie sich ab sofort anmelden können. 58 Veranstalter bieten in diesem Jahr Aktionen aus den Bereichen Besichtigungen, Film, Jungen-, Mädchen- und Kreativangebote, Musik, Projekte, Spiel und Spaß, Sport, Tanzen sowie Umwelt und Natur an.
Einer von ihnen ist Peter Harry Benzner, der auf der Carlshöhe mit seiner Frau ein Atelier betreibt. Er ist zum ersten Mal dabei und bietet bei der Aktion Ferienspaß zeitlich flexible Kunstdruckkurse für 10- bis 15-Jährige an – kostenlos. Dabei werden Radierungen auf Acrylplatten nach eigenem Entwurf oder nach Vorlage hergestellt und anschließend gedruckt.
Rustikaler geht es dagegen bei Michael Göttsch zu, der am 3. und 4. August mit 10- bis 14-Jährigen in der Eckernförder Werkstatt am Holm schmiedet. „Jeder Teilnehmer kann seinen eigenen Hammer herstellen oder einen Schlüsselanhänger schmieden“, erklärt er sein Angebot.
Husky-Camp, Segeln lernen, Windlichter bauen und Selbstbehauptungskurse, Kurzfilme erstellen oder Jugendwaldlager – in diesem Programmheft findet jeder einen passenden Kurs. Allein das Angebot „Rund ums Pferd“ (Seite 41) muss ausfallen und konnte nicht mehr rechtzeitig aus dem Druck genommen werden.
Wie in jedem Jahr gibt es ein Auftaktfest zur Aktion Ferienspaß am 16. Juli, mit dem der Beginn der Sommerferien eingeläutet wird. Mit vielen Mitmachangeboten lädt die Stadt die ganze Familie von  14 bis 17 Uhr auf den Rathausmarkt ein. (fe)

 

Eckernförde

Blutspende zum ersten Mal am Sonntag

  Das Deutsche Rote Kreuz bietet anlässlich des Weltblutspendetags am Sonntag, 14. Juni, einen Blutspendetermin in Eckernförde an – zum ersten Mal am Wochenende. Von 14 bis 17 Uhr sind Erst- und Mehrfachspender in der Pestalozzi-Schule (Reeberbahn 44) willkommen.

 Im Jahre 2004 ins Leben gerufen, jährt sich der Internationale Weltblutspendertag in diesem Jahr zum zwölften Mal. Er wird zu Ehren des Pioniers der Transfusionsmedizin, Karl Landsteiner (1868-1943), an dessen Geburtstag am 14. Juni international gefeiert.
Unter dem Motto „Thank you for saving my life“ wird am Weltblutspendertag von den DRK-Blutspendediensten bundesweit bei zahlreichen Blutspendeterminen auf die Bedeutung der Blutspende und das Engagement der Spender hingewiesen.
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 72. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung vor Ort wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft.
Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von zwölf Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Die Spender werden gebeten, zur Blutspende den Personalausweis mitzubringen. (fe)

 

Eckernförde

Mit dem Stadtlotsen durch die Geschäftswelt

Die Eckernförder Zeitung hat eine neue Service-Broschüre für das Ostseebad herausgebracht: Der „Stadtlotse Eckernförde 2015/ 2016“ trägt den Untertitel „Ihr Navi für Einkauf, Gastronomie und Dienstleistung“ und ist eine Branchenübersicht für die lokale Geschäftswelt.

Auf 44 Seiten findet der Leser  über 40 Rubriken – von A wie „Anglerbedarf“ bis Z wie „Zoohandlung“. Anders als im Telefonbuch werden die Einträge der Geschäfte und Dienstleister überwiegend von Fotos begleitet, und ihre Lage lässt sich mit Hilfe von Stadtplanausschnitten bestimmen. Garniert wird das maritim gestaltete Heft mit Schmuckbildern aus Eckernförde.
Der „Stadtlotse Eckernförde 2015/ 2016“ liegt in zahlreichen Geschäften aus und ist auch im Kundencenter der Eckernförder Zeitung (Kieler Str. 55) erhältlich.bsi

 

Eckernförde

Enten-Rennen für Hospiz-Initiative

2000 Gummienten warten auf ihren Start. Martin Paasch (l), Florian Schattat und Andreas Nachtigal hoffen auf viele Teilnehmer.

 

 Insgesamt 2000 gelben Quietsche-Enten will der Round Table 80   am 12. Juli ins Rennen schicken.   Die kleinen Gummitiere sollen im Rahmen des ersten Eckernförder Entenrennens an den Start gehen und Gelder zugunsten der Hospizinitiative Eckernförde einbringen.


  „Das Konzept des Entenrennens ist ja nicht neu“, so  Andreas Nachtigal,  Präsident des Round Table 80.   Gemeinsam mit seinen  Kollegen Martin Paasch und Florian Schattat stellte er die Idee Stefan Borgmann von der Touristik Eckernförde vor. Dieser schlug als Zeitpunkt für das Rennen die Eckernförder Sprottentage vor. 
Das Konzept des Entenrennens: Für 5 Euro kann  eine Rennlizenz für eine Ente erworben werden. Dieses „Startgeld“ kommt der Hospizinitiative Eckernförde zugute. Jede der Enten ist mit einer Nummer versehen. Am Tag des Rennens werden die 2000  leihweise  vom Round Table Tübingen zur Verfügung gestellten Gummitiere   um 11.30 Uhr im Binnenhafen zwischen Luzifer und Siegfried-Werft   in einer eigens von der Feuerwehr Eckernförde eingerichteten Rennbahn zu Wasser gelassen.  Mit dem Wasserwerfer befördern die Feuerwehrmänner die Renn-Enten dann ins Ziel an der Holzklappbrücke.
Welche und wie viele Prämien am Ende warten, kann Andreas Nachtigal noch nicht sagen.  Jetzt gilt es erst einmal,  Sponsoren für die Benefiz-Aktion zu akquirieren. „Unser Ziel ist, so viel Reinerlös wie möglich für die Hospizinitiative zu erspielen.“ Daher gilt: Ob   Sach- oder Geldspende, alles ist willkommen.   Aus  den Spenden ergeben sich  die Gewinne für die Teilnehmer des  Entensprints. 
Wer das Entenrennen unterstützen möchte, kann unter www.rt80.de Kontakt zum Organisationsteam um Andreas Nachtigall aufnehmen oder gleich eine Enten-Rennlizenz erwerben.

 Erhältlich sind die Rennlizenzen: 

 20. 6., 10-13 Uhr, Kieler Str. (Höhe VR-Bank)
 21.6., 12-14 Uhr, Famila
 27.6., 10-13 Uhr, Kieler Str. (Höhe VR-Bank)
 28.6., 12-14 Uhr, Famila
 4.7., 10-13 Uhr, Stadt (Höhe VR-Bank) und Radio-Nora-Open-Air am Südstrand
 5.7., 10-15Uhr, Fischmarkt
 11.7., 10-16 Uhr, Sprottentage ab 21Uhr mit den Tablern in den Kneipen der Stadt
 12.7., ab 10 Uhr, auf den Sprottentagen

 

 

 

Gettorf

Die Königin muss ihre Schärpe weitergeben

Freut sich auf die Open-Air-Party: Die amtierende Rapsblütenkönigin Yanina Klitzka aus Lindau.

 

 „Sonne und noch einen Tick wärmer, mehr wollen wir gar nicht“, wünscht sich der HGV-Vorsitzende Thomas Grötsch für den kommenden Sonntag, 31. Mai:  Dann lädt der Handels- und Gewerbeverein Gettorf und Umgebung von 10 bis 18 Uhr zum zehnten Rapsblütenfest in den Gettorfer Ortskern ein.

 
Die Vorbereitungen für das beliebte Fest mit Freiluft-Gottesdienst, Musik, zahlreichen Aktionen der Gettorfer Geschäftsleute, Vereine und Verbände, Kunsthandwerk, Unterhaltung und kulinarischen Genüssen laufen auf Hochtouren. Um die 60 Teilnehmer haben sich angemeldet, so viele wie noch nie. Das Budget für das Fest von anfangs 3000 Euro liegt mittlerweile bei 12000 Euro. Thomas  Grötsch betont: „Ohne unsere Sponsoren könnten wir das nicht leisten.“

Höhepunkt des Festes soll die Wahl der Rapsblütenkönigin 2015 sein. Eigentlich möchte sich die amtierende Rapsblütenkönigin Yanina Klitzka noch gar nicht verabschieden. „Die Zeit ging viel zu schnell herum“, findet sie. „Ich könnte gut noch ein Jahr dranhängen.“ Sie freut sich, dass die Krokusblütenkönigin aus Husum Katja Ingwersen ihren Gegenbesuch zum Fest versprochen hat. Ihren Reisegutschein über 800 Euro hat sie schon eingelöst, ist mit dem Schiff und einer Freundin nach Dubai gereist.
Das Rapsblütenfest beginnt um 10 Uhr mit einem Freiluft-Gottesdienst mit Pastor Frank Boysen an der Eiche. Nach dem Umzug mit dem Spielmannszug des Gettorfer TV eröffnen um kurz nach 11 Uhr der HGV-Vorsitzende, Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch und Amtsdirektor Matthias Meins das Fest offiziell.

Die Kandidatinnen für die Wahl zur Rapsblütenkönigin stellen sich um 11.30 Uhr auf der Bühne am Markt und um 13.30 Uhr am Alexanderplatz vor. Die, die mit abstimmen, können Einkaufsgutscheine im Wert von 150, 100 und 50 Euro gewinnen. In einer Lotterie zu Gunsten des Tierpark-Fördervereins gibt es Geldpreise und Jahreskarten für den Tierpark zu gewinnen.
Musikalisch unterhalten unter anderem der Musikzug der Feuerwehr Kaltenhof, die „Stoker Jazz Band“, DJ Thomas am Alexanderplatz und die junge Musikband „Beyond Awesome“ (übersetzt: „mehr als krass“) auf dem Parkplatz bei Sky die Besucher. Institutionen, Vereine und Verbände wie die Feuerwehr Gettorf mit Nebelzelt und Vorführungen, das THW, das DRK, die Awo, der Agrar Oldtimer Club Dänischer Wohld, der Flüchtlingsbeirat und der Hospizverein Dänischer Wohld stellen sich vor.
Das mit der Erstellung eines Marketing-Konzepts für Gettorf beauftragte Beratungsunternehmen CIMA aus Lübeck hofft auf viele Anregungen der Bürger. Sportliche Betätigung ist beim Human Soccer (lebender Tischkicker), Geschicklichkeitsspielen, Tanzvorführungen zum Mitmachen, beim Schach mit den Schachclub Phönix oder beim Floorballteam des Gettorfer TV gefragt.
Kulinarisch verwöhnen lässt es sich mit Gegrilltem, Gyros, Fischbrötchen, Spanferkel, Flammkuchen und vielerlei Getränken. Kinder können sich im Streichelzoo des Gettorfer Tierparks, auf der Hüpfburg, bei Kuchenbacken, Dosenwerfen oder auf der Handwerkermeile vergnügen. Bereits am Samstagabend (ab 18.30 Uhr) wird das Fest mit einer Open-Air-Party auf dem Marktplatz eingeleitet. (mla)
 

Mühlentag 2015

Auch Rosa, Anna und Auguste laden ein

Am Pfingstmontag, 25. Mai, lädt die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. zusammen mit ihren Landes- und Regionalvereinen wieder zum  Deutschen Mühlentag ein. Ziel des Aktionstages ist, die Aufmerksamkeit und das Interesse auf die technischen Denkmäler zu richten, deren Geschichte über 2000 Jahre zurückreicht.


Mühlen gelten als die ältesten Maschinen der Menschheit. Neben der Verarbeitung von Getreide dienten Mühlen u. a. dem Sägen von Holz, Pressen von Öl, Stampfen von Flachs (Bokemühle), Schöpfen bzw. Pumpen von Wasser, als Antrieb für Schmiedehämmer, zum Schleifen, zur Papierherstellung… Kurzum: Nahezu jede Maschine zur Ver- oder Bearbeitung von (Roh-) Stoffen nutzte ursprünglich als Energiequelle Wasser oder Wind.      
Mit  „Anna“ (Rieseby/Norby), „Auguste“ (Groß Wittensee) und Rosa (Gettorf) beteiligen sich drei Windmühlen aus der näheren Umgebung am Deutschen Mühlentag und öffnen ihre Türen für die Besucher.
In Windmühle Anna,  einer Galerieholländer-Mühle mit dreistöckigem, quadratischem Unterbau die seit 1997 als Heimatmuseum genutzt wird, beginnt der Mühlentag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Museumsführungen, auch auf dem  Außengelände, schließen sich an. In der  „Alten Sägerei“ ist altes Handwerk zu erleben: Schuhmacherei, Stellmacherei, Schmiede, Drechseln, Spinnen  und Filzen  lassen einen Eindruck entstehen, wie es früher war. Kunst und Deko ziehen im Mühlenhaus die Blicke auf sich und der Lehmbackofen wird in Betrieb sein.
In der Windmühle Auguste  in Groß Wittensee öffnen sich die Türen ein wenig später. Nach der   Begrüßung beginnt  der Gottesdienst hier um 11 Uhr. Mittagessen, Mühlenführungen, Mahlsteinschärfen, Musik mit dem Soundorchester Owschlag, Tanzvorführungen, ein Informationsstand des Mühlenvereins und einLuftballonweitflugwettbewerb gehören zu den angebotenen Aktivitäten. Außerdem werden Mühlenbrot   sowie Roggen-, Weizen- und Dinkelbackschrot verkauft.
   Windmühle  Rosa gehört in Gettorf zu den Wahrzeichen des Ortes. Die Galerieholländermühle ist mit einem zweigeschossigen, aus rotem Backstein errichteten viereckigen Unterbau, einem schiefergedeckten Dach und Jalousieflügeln sowie einer Windrose ausgestattet. Zwischen 1977 und 1982 wurde die Mühle vom „Verein zur Erhaltung der Gettorfer Windmühle“ renoviert. Am Mühlentag werden Mühle und Heimatmuseums von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. (gak/fe)

 

 

Eckernförde

Museumstag am 17. Mai

 Am Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai, beteiligt sich auch das Museum Eckernförde (Rathausmarkt 8). Der Eintritt und die Teilnahme an den Führungen sind an diesem Tag kostenfrei. Geöffnet ist von 11 bis 17 Uhr.

 Das Programm:
 11.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Geburtstage“ mit Angeline Schube-Focke
 12.30 Uhr Führung durch die Abteilung „NS- u. Nachkriegszeit, Flucht und Flüchtlinge“ mit Telse Vorbrook
 14 bis 16 Uhr Vorführungen an der Modelleisenbahnanlage „Eckernfördes Eisenbahnen um 1951“ („TEE“)
 14.30 Uhr Führung durch die Abteilung „NS- und Nachkriegszeit, Flucht und Flüchtlinge“ mit Telse Vorbrook
 15.30 Uhr Führung zum Thema „Eckernförde und das Meer“ mit Julia Liedtke.
Während des ganzen Tages befindet sich ein Info-Stand des Museumsvereins Eckernförde e.V. im Bürgersaal (Großer Saal), der genau wie das Museum 40 Jahre besteht.fe